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zelnen unv des Volks wird ihm der rechte Streichminister zuleim geben. Daher herrscht und Pfeift an Höfen und inöffentlichen Reden — sogar unter einem Louis XIV. undNapoleon — ein beständiger Paffatwind vom Immergründes Landes, obgleich jeder das Jmmergelb desselben kennt,wie es französische Taschenuhren gibt, welche immer auf diehöchste Zahl, auf' 12 Uhr, hinweisen, durch einen kleinenDruck aber sogleich die rechte Zeit anzeigen. Was gab' esnicht für ein erbärmliches geplagtes Leben, wenn der Hofoder gar der Thron durch Schreibereien ein Königsplatz inKassel würde, wo man wegen sechs zusammenlaufender Stra-ßen von jedem Laute ein sechsfaches Echo vernimmt, und inder Nacht sogar den Seufzer sechsmal hört *), welches letztesich das Echo schon unter der vorigen Regierung hätte er-sparen können.
Es war ein schöner Zug der Unparteilichkeit für eignesund fremdes Land, daß in Rachen der Minister Castlereagh(nach den Novemberzeitungen) uns vor der brittischen Preß-Üeiheit, deren Kratzen und Beißen er an seinem eignen Leibe-eigen konnte, zu warnen und den Deutschen eine zuzuwendensuchte, welche dem ungebundenen Schreibfinger die nöthigenZensur-Bretzeln anlegte. Und dieß ist, glaub' ich, am bestenzu erreichen, wenn alle, auch nur mittlere Staatsdiener, undvollends die höhern und die von der Armee, über jede öffent-liche Aufdeckung ihrer Verhältnisse einen Lärmen aufschlagen,wie etwa eine Gesellschaft Bombardierkäser anfängt, wenn'»an von ihnen den Stein, worunter sie sitzen, unversehendsabhebt und sie insgesammt losschießen und knallen. Him-uiel! was sind denn Bücher anders als Fenster zum Er-leuchten, und was sind daher Bücherzensuren anders als
Jugendzeitung, 1813.