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kers unter seinem Empfangen und Schaffen mir den beste«und größten Bösewichtern befruchten mußte. Werden dieLarve» umgekehrt, so hat man die sieben apokalyptischenZornschalen mit den sieben letzten Plagen vollgegossen; undbrockt man die böse Sieben in eine Fatums Schlachtsuppeein: so kann ein einziges Trauerspiel uns alle sieben Tra-gödien des Aeschylus, oder des Sophokles an Einem Abendgeben, indem es eben so viele Schönheiten, nämlich Häß-und Gräßlichkeiten und Martern darbietet, als alle siebe»alte zusammen.
Und in der That ist schon früher von Werner a»gerade für den Februar, der bekanntlich von den Altendem Gemahl der Prvserpina geheiligt worden, das Beste ge-schehen. Wir haben nun der HLllengvttin ganz andere Sün-der auf unserem Theater zu danken, als sonst darauf fremdesBlut vergossen haben, oder eignes verloren; — mit ei«Paar Verbrechern und deren Folterleitern ist jetzo keinemVernünftigen mehr gedient; — der geläuterte Geschmack istan Sünden gewöhnt, die, wenn nicht stumm sind, dochschreiend, und an Laster, die schwarz — und vergnügt gehtjeder nur aus dem Theater, wenn es eine wahre Makler-kammer des Herzens gewesen, ein künstlerisches Armesünder-stübchen voll zerfressener von Gewissens-Bissen roth gestoch-uer Leute, und (was wol das Hauptsächlichste) ein auf-geackerter Kirchhof voll Gerippe und Gespenster.
Wahrlich, oft sagt' ich im Nachhausegehen zu mir sel-ber: „wär's nicht des Vergnügens wegen, das man amEnde Abends davon hat, so wäre man ein Narr, daß mansich so entsetzlich drei Stunden lang kreuzigen ließe für sei«Geld."
— So hoch war bis jetzo die Vollkommenheit und Pein-lichkeit der deutschen Bühne gestiegen.