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Aber im künftigen Jahre (ich habe das Arbeiten derHöllengottin mit eignen Augen gesehen) geht es etwas blu-tiger und schärfer auf ihr zu.
Schwängern — Säugenden -- auch Wiedergenesendenund Schwächlingen beiderlei Geschlechts rath' ich hier imMorgenblatte nach Kräften ab, ins künftige Theater zu ge-hen. Auch Weiber starker Natur und Statur wünscht' ichin solchen Trauer- und Folterspielen nicht ohne ein Arzenei-vder ein Riechglas zu erblicken. Hingegen arme greise Sün-der, die gerade in ihren alten unschuldigen Tagen leider soviel von ihrem Gewissen wie von ihrem guieszierten Leibeausstehen, sollen eben das verbesserte Theater fleißig besuchen,blos um sich bei dem Anblicke viel größerer Sünden, als sieselber begangen, einigen Trost für ihre eigne» zu holen- —Ein Theaterfreund ohne Sünden aber mag mit einigen Bo-gen aus der Geschichte der Revoluzion oder auch der Jnqui-llzion, gleichsam wie mit kleinen Vorspielen und Veriermor-ben, sich vorher zu Hause etwas vorbereiten und stählen.
Ich weiß nicht, soll ich über das Jahr 1819 hinausweissagen und von 1820 berichten, daß ich in meinem Hell-When noch wahrgenommen, wie später die Bühne an den^ugischen Abenden gar zu einer Isis ü Scmnette's, oderKlapperschlaugeninsel *) aufsteigen werde, nämlich im gei-stigen Sinne, wo die Sonnettenreime die Klappern darstellenwerden, und das Theaterpersonale das schillernde Giftge-würm. Was aber dann mit dem Leben davon kommt —nicht von den Spielern auf der Bühne, denn diese haltenMord und Todtschlag aus, sondern von den Zuschauerinnenw den Logen — das rede von Glück.
) Siehe Berufreise nach Südamerika von der Frau vonRiedesel.