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mit Betrübniß las man bisher, 'daß, wenn in Amsterdamnur unter 1547 gebornen Kindern ein uneheliches vorkommt ^),;n Petersburg nur unter 57, in Stuttgart nur unter 22,daß dagegen in Hamburg schon unter zehn ein uneheliches,in Dresden und Weimar unter 8, und (jetzo kommen vollendsdie Musensitze) im kleinen Halle unter 8, in Jena unter 7,in Göttingen unter 6, und — um mit einem Aufklinnneroder Klimar zu schließen — in München an der Jsar garunter vier und einem halben ein uneheliches erscheint.
Ich vertheidige hier den Ehebruch an sich nicht eigent-lich — ein doppelter hat vollends manches aus. der Moralgegen sich — aber dieß darf ich mir doch als wohlwollenderStaatsbürger vormalen, daß, wenn das Freuden- undRosen-mävchen, die gute Megäre, durch ihr Gegenmagnetisieren mitNarzissen mehre Frauen, zumal von Stande, sür eine gewisseGalanterie, die ich ungern mit dem rohen juristischen Namenbenennen höre, für das nächste Jahr geneigt machen wird,man die sogenannten unehelichen Kinder am häufigsten in derEhe selber, die solche aber schon neun Monate vor ihrer Er-scheinung vollkommen legitimierte, antreffen würde; ein wich-tiger Umstand für den Staat, weil dann ein ritterlichesStammhaus noch seltner ausstürbe, als ein Bürgerhaus.—Ueberhaupt würde ein Großstädter die ganze Sache nicht soernsthaft oder nach seiner Ansicht so pedantisch nehmen, wieich; was ist denn eigentlich, würde er mehr scherzhaft sra-
*) S. Süddeutsche Miszellen 1814, N. 71, wo man zwischendiesen äußersten Iahten noch die mittlern anderer Städtelinden kann; eine Stadt aber, wo schon auf — 1 Geburtoder « eine uneheliche Geburt käme, hab' ich noch nichtdarunter angetroffen, und kann sich solche auch erst bilden,wenn neue Mügelgebäude' an Kasernen, Klöstern und andv'ren pia corporu angestoßen worden.