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[Ein und dreissigster Band. - Zwei und dreissigster Band.]
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»iel! jetzo wird jede politische Zeitung zu einer Jugendzeitung,und der Schüler auf dem Gymnasium, der sonst unter seinenklassische Feldzügen und Vaterländern alle unklassischen ver-schmähte, und über Tacitus Germanien seine eigne Mark-grafschaft vergaß, wird für die neueste deutsche Geschichtedurch die alte unter dem Exponieren entzündet. Ja sogarGelehrte kaun es jetzo geben, die neben des trefflichen Niebuhrsrömischer Geschichte des trefflichen Varths urdeutsche Geschichteerheben, und sich von beiden erhoben fühlen.

Mit der Vermehrung der Zeitungleser, und folglich derZeitungen verknüpfte sich die Vermehrung der sonst unge-wöhnlichen Klubbs oder öffentlichen Gesellschaften; Zeitungenund Klubbs wurzeln und wuchern wechselseitig zusammen.Statt der stummen Zeitungleserei zu Hause tritt nun die be-sprechende ein, die befruchtende. Dazu kommt ein Zweites:da Nachrichten und Lügen bloßer wöchentlicher Vorfälle nieZeit und Lesetisch ganz füllen: so werden auf diesen auch dieWochenblätter und Monatschriften und Jahrbücher gelegt,welche auf ihrem breiteren Zeitnamen höhere Güter aufladenund eintragen, als die Zeitflügelchen täglicher Eintagfliegenvon Zeitungen vermögen; folglich werden große Stücken Po-kitik, Philosophie rc. auf den ausgebreiteten weiten Schwingenhergetragen. Einiger Verlust an theiln ehr» end er Häuslichkeit,welcher auch das öffentliche Leben in Rom und Griechenlandbegleitete, kann wenigstens durch Gewinn an öffentlicherTheilnahme vergütet werden. Daher führt Aristoteles inseiner Politik das Verbieten der Bürgergesellschasten als denersten Kunst- und Naubgriff der Despotien an. Daher sindrnr freien Englande die meisten Klubbs. Und obgleich gegenkue Politischen Kannegießereien in unseren Klubbs die in deneuglischen als Glocken-, ja Stückgießereien erscheinen: so wirdk"och durch unser Sprechen das Lesen befruchtet und erwärmt.