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steht, so bezeichnete die Kirche ihre Besitznahme von derselbendurch Ohrfeigen, die oft Tod nach sich zogen; wie sie denndie Darbringung und Anzündung weit besserer Kerzen, alsdie gemeinen wächsernen sind, sogar (aber wol nicht ganzangemessen) durch die Gegengabe von angezündeten Scheiter-haufen empfing. — Das Sprichwort sollte daher nicht hei-ßen, auf eine Lüge gehört sich eine Ohrfeige, sondern auf«ine Wahrheit; und jener Einzige, der nie etwas sagte, alsWahrheiten und lauter wichtige, erhielt in Jerusalem Backen-streiche.
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Zeitungen und Klubbs.
Sonst nannte man Kannegießern blos, wenn man vonden Reichsstädten sprach*); seit der Revoluzion bezieht essich schon auf wichtigere Gegenstände, als diese halb vernich-teten sind,, und wie sonst der Türkenkrieg die Christen, so hatder Franzosenkrieg die Deutschen einander genähert zu einemgemeinschaftlichen Feuer. Sogar unter Friedrich dem Einzi-gen und unter dem Reichstag setzte man sich weniger fürDeutschland, als für einzelne deutsche Länder, in Redefeuerder Theilnahme, und eigentlich noch mehr der bloßen Sprech-und Hörlust. Jetzo sucht diese nicht ein Reichs-Oorpus, son-dern die Länderseele, Recht und Freiheit, also das, was alleVölker, nicht einzelne angeht und anspricht. Sonst nahmnur der eine und andere ältliche Zeitungleser seinen ruhigen,bedachtsamen Antheil an einem und dem anderen Artikel,und klopfte mit der Tabackasche seines Pfeifenkopfs jede an-dere Städte- und Todten- und Phönirasche sich aus demeigenen Kopfe und begab sich sehr schläfrig zu Bett. Him-
-) Deutsches Museum 1779 B. 2. S. 4L2.