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So ließen sie sonst täglich die Sonne im Ozean schlafen,wenn sie über eine neue Welt und über neue Weltmeerewachte und ging.
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Entstehung des Traums.
Als Prometheus das Ervgebilde durch einen himmli-schen Funken zu einem Menschen belebte, entrüstete sich Ju-piter und sagte: jeden Tag soll Dein Mensch sterben und dieHälfte seines Lebens ohne Sinne und Gedanken vor Dir lie-gen, bis er endlich auf immer vergeht. Nun sank Abendsder neue Mensch um und fiel in Schlaf. Einst fanden ihndie Musen, die sanstern Töchter des Jupiters, entschlafen undsahen dem täglichen Todten der Nacht voll Liebe und Mit-leid auf die geschlossenen Augen: „Das arme gute Wesen —sagten die Musen — so schön und so jugendlich wie Apollo!Soll es täglich, wenn es ruhen will, den Himmel und dieErde verlieren, von dicken kalten Schatten des Orkus um-rnngen?"
.Wollen wir, sagte Kalliope, die kühnste Muse — inseinen Orkus dringen und ihm unsre Gaben reichen und eineschönere Erde und den Olympus geben, bis ihn der strengeVater wieder den lebendigen Tag genießen läßt!
Nun rührten die Göttinnen, die den Götter-Olympusbeglücken, den Sterblichen an, die hohe Muse der Dichtkunstmit der Tuba — die Muse der Töne mit der Flöte — Tha-lia mit dem Gaukel- und Klingelstabe — und Urania mitder Sternenkugel — und Erato mit dem Pfeile der Liebe —und sogar Melpomene mit dem Dolche und alle übrigenMusen berührten ihn.
Plötzlich erblühte der Leichnam der Nacht, der Schläfer,denn der Traum kam und schuf um ihn her einen Himmel