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zu Taschenbuch, wie der Bienenweisel von Zelle zu Zelle,zieht, und in jedes, wie der Weisel in jede Zelle, sein Eiablegt. Aber in einem Taschenbuche ist vielleicht der schick-lichste Ort zum Wunsche, daß es keines gebe, als höchstenseines oder das andere, und selber die Verleger der gangbar-sten Almanache müssen, wenn sie ganz uneigennützig undgemeinnützig denken, in den Wunsch einfallen, daß es äußerstwenige gebe, ja keine als nur ihre eignen. Der kleinsteNachtheil der Almanache, der ohnehin blos auf die Verlegerfällt, ist zuerst der, daß sie nicht, wozu sonst sogar das mit-telmäßigste Buch, ja das schlechteste taugt, zu Makulaturwerden können, weil in so kleine Blättchen nichts zu wickelnist, als höchstens eine Nußschale für Affen oder sonst etwasin nuce. Gewöhnlich werden die Büchelchen so verloren,daß sich, wenn man sie sucht, leichter der allerälteste Kalen-der vorfindet als der vorneuste.
In jedem Falle wär' es etwas, wenn man wenigstensden Namen Taschenbücher den weiblichen Taschen nachfüllenließe, und sie etwa, da Strick- oder Arbeitbeutel statt jenergetragen werden, schicklicher Strickbeutelbücher nennte oderArbeitbeutel-, oder (Dill man lieber den modischen Namen)Ridikülbücher.
Aber ich fahre in ihren Nachtheilen fort:
Hat jetzo ein Schriftsteller ein Paar gute dicke Bücherausgearbeitet: so ist die erste Folge davon, daß er für zehn,fünfzehn kleine Arbeitbeutelbücher angeworben wird, und eran kein großes «zehr gelangen kann. Indeß bleibt's immerein Vortheil, daß die deutschen Völker so schön von goldnenglänzenden Büchelchen erleuchtet werden, wie die tropischenMeere von den Molusken, Medusen, Seeblasen, mikrosko-pischen Krebschen und anderen Thierchen, welche das Herr-