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[Ein und dreissigster Band. - Zwei und dreissigster Band.]
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liche Licht geben, indem sie fangen, aussaugen, ausdünstenund umher fahren.

Am meisten leidet bei den Sachen der KünstlA Ram-berg. Er wäre längst unser Hogarth geworden, wenn ernicht jährlich gezwungen würde, in Ridikülbüchern unserChodowiecky zu bleiben; so aber muß er mit seiner Zeichen-feder, anstatt eignen komischen Witz zu gebären, blos frem-den begleiten und, wie Pflanzen auf Fettboden versetzt, stattgroßer Blätter, Blättchen tragen.

Sieht man aber von Ramberg und von Autoren ab,die über Werkchen Werke versäumen: so bleibt ein Ridikül-buch stets ein Gesangbüchelchen, womit man, wie sonst mitGesangbüchern, Kinder und Freundinnen beschenkt, — in derWeihnachtzeit vermehrt dieses vergoldete Zwergobst die ver-goldeten Aepsel des Kinderbaumes, und beide lassen sich ge-nießen, wenn man das Gold abkratzt — in langen Abendenwird dieses Winterobst von guten Vorlesern aufgetragen, undder Winterschlaf der Zuhörer verliert nichts dabei, und sogeht alles gut, ja besser als ich Anfangs meines Aufsatzesselber vermuthen wollte.

— Die folgenden sehr unbedeutenden, und dürren Spät-linge leg' ich nun in das Strickbeutelbüchelchen für Damennicht ohne die wohlthuende Hoffnung nieder, daß sie ihnenrecht gefallen werden; denn es ist nicht schwer vorauszusehen,daß Spätlinge, welche, wie die giftige Herbstblume am Endedes Jahres, eben so am Ausgange eines Taschenbuchs stehenund blühen, mit Gewalt erquicken und entzücken müssen, daman sie ohne Hoffnung neuer und besserer Aufsätze ruhigdurchgeht, weil nach ihnen kein Blatt weiter mehr kommenkann, als das erbärmliche leere Buchbinderblatt oder dasnicht viel reichere Druckfehler-Verzeichnis Es ist diesesmal,da ich nie ohne strengen Zusammenhang schreibe, der strengste

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