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[Ein und dreissigster Band. - Zwei und dreissigster Band.]
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Und so wünschet ihr, meine lieben Pfarrkinder, bei eurerAbreise der Ihrigen aus Deutschland mit feurigster Seelenach, und die Zukunft sage: Amen, d. h. ja, ja, es soll alsogeschehen.

Jean Paul,

dießjähriger Vesper- und Kasualprediger in Lö- .bichau, welcher seine Pfarrgemeinde bittet, keinenKlingelbeutel für seine Erntepredigt umherzu-schicken, da er schon so reich ist, daß er ganze14 Erntetage im Vermögen hat, und nach Bay-reuth mitnimmt.

Beinahe vergaß ich über die Anstalten des Abreisensdas Allerwichtigste, Ihnen nämlich, geliebteste Leserin, die„abgerissenen Gedanken vor dem Frühstück unddem Nachtstück in LLbichau" in diesem für Sie be-stimmten Cottaischen Taschenbuchs zu geben, für das ich jaeben aus Mangel einer Geschichtdichtung die lange Geschicht-erzählung gemacht, um darein nach meiner Weise wiederbloße Gedanken einzubringen.

Hier stehen sie nun, wie ich sie im Löbichauer Schlossenicht nur vorgelesen, sondern auch erst gemacht. Der Brief-steller kann nämlich den alten Fehler nicht ablegen, daß er,gleich einem Taschenspieler, nie voraus sagt, was er machenwill, oder auch gemacht hat, so daß er folglich nie etwasvon sich in der Tasche führt zum Vorlesen. Ich weiß sogut als einer, daß dieses Verstecken der geistigen Geburtensich nicht mit der in anderer Rücksicht wahren Goethe'schenBemerkung rechtfertigen läßt, nach welcher alles Leben sichzum Wirken gern verhüllt, z. B. in Rinde, Haut und der-gleichen; denn Dichter und ähnliche Schriftsteller wollen viel-