Band 
[Ein und dreissigster Band. - Zwei und dreissigster Band.]
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stimmt, und gewöhnlich kleine frohe Gesellschaftstücke spielend^stellte vor der hochverehrten Frau, der Gönnerin der ganzengesellig-heitern Unternehmung, am Feste ihres Namens dienachfolgende Dichtung dar. Andere Anspielungen auf das,was die edle Frau that und thut, erläutert sich ein Herz,das achten und ahnen kann, aus dem Gedichte selber leicht.— Soll ich noch auf die kleine Anspielung, daß der Namen-tag der Gefeierten ungefähr einen Tag vor Frühlings An-fang fiel, ja auf die allerkleinste hindeuten, daß der Speise-saal in einem Gasthofe, genannt zur Sonne, war?

Die Vorstellung.

(Im Mittelgrunde ist ein Vorhang mit einer Winterlandschaft,und mit beschneieten Bergen. Wird er aufgezogen, so erscheintim Hintergründe eine Frühlinglandschaft oder doch ein Blumen-garten und ein Altar, auf welchem die Büste der Frau von *"steht.)

Der Winter

(halb gegen die Winterlandschaft gerichtet, und mit einem Tannen-zweige in der Hand).

Noch Einen Tag, so ist mein kurzes Reich vorüber,

Und Flora regiert;

Die Erde trägt ihr schon Blumen,

Der Himmel Gesänge entgegen.

Nur kurz glänzte auf der Saatenwelt mein Herrschermantel,Immer riß ihn die Sonne entzwei.

Ich ziehe wieder auf meine glänzenden Berge,

Nur dort stehen des Winters festeste Throne.

(Thalia tritt auf, mit der komischen Maske in der Hand.)

Sei willkommen, Thalia! heiterste Muse,

Daß Du heute schon spielst und lächelst,

An Deinem spätern Tage waltet Flora auf dem Throne.