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Thalia.
Nicht meine Göttin sendet mich heute, wie sonst,
Um spielend die Herzen zu erwärmen,
Die sich im strengen Leben erkälten,
Und, wenn Deine kalte Sonne gegangen,
Sie in eine Abend-Sonne zu sammeln,
Wo Scherze um das schwere Leben gaukeln,
Und Einige, kunstvoll, Alle beschenken,
Wo vor der Dichtkunst Sonne
Des Lebens Eisberge farbiger schimmern
Und eiliger schmelzen,
Und jeder vergißt,
Daß Du draußen bist.
Doch heut' erschein' ich nicht zum Spiele.
Ich will das Fest meiner Beschützerin feiern;
Da brauch' ich keine Maske,
Um Freude zu malen,
Um Freude zu wecken,
Denn ich fühl' sie nicht allein.
Flora
(tritt auf mit einem Blumenkränze und wiederholt langsam)
-— — nicht allein.
Der Winter (wie sanft abweisend).
Flora! — Frühling! heut' regier' ich noch,
Uebermorgen ist Dein Krönungtag.
Flora.
Ich will nicht beherrschen,
Ich will nur bekränzen.
Siehe, wo Sie ist,
Da herrschet schon Frühling.
(Hier wird der mittlere Vorhang schnell aufgezogen. Die Früh-linglandschaft erscheint, mit Josephas Büste, welche Flora mitihren Blumen bekränzt.)