Band 
[Ein und dreissigster Band. - Zwei und dreissigster Band.]
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so widerspenstig gemacht, daß gerade geistig Taube am we-nigsten stumm sind, und geistig Stumme am wenigstentaub.

— Grillen indeß sind oft schwerer zu vertreiben alsSchmerzen; diese sterben an der Zeit, jene wachsen an ihr.Die beste Fliegenklastche hilft gegen die schwarzen Mückennichts, welche einen Fürsten unaufhörlich, obwol nicht stechen,doch umspielen, dessen schwarzem Staare überall — Revolu-zionen vorflattern. — und doch ist alles in der besten Weltso leidlich, lieber H. Pfarrer! Einige Sünden feiern bei unsihre Geburttage; aber noch weit mehre Tugenden feiern ihreNamentage ....

— Das einzige, was ich,fürchte, ist mein Feuer, meinverdammtes, weil es zu sehr gegen den gesellschaftlichen Stylverstößt. Ich sollte in der Sozietät mehr einer silbernenTheekanne ähnlich sein, nämlich mehr hölzern am Griff;welche Frau könnte die vvm Thee geheizte Kanne halten,wenn nicht der Henkel von Holz wäre und kühl. Wird nichtin der Welt, besonders in der feinen, vollends am Hofe, dasFeuer in Eis verpackt und verschickt? Und müssen nicht dieFeuermänner sich als anständige Schnee- und Strohmännerkleiden? Marmontel sagt schon, daß der hohe Gesellschafttonverbiete, ein Wort stärker als das andere zu akzentuieren, mitAusdruck zu erzählen, anstatt eintönig über alles wegzu-fließen. Und ich mag es selber wol leiden, daß eine Kraftsich höflich mäßigt; aber wild werde ich, wenn die natürlicheMattigkeit sich gar mit einer künstlichen schmücken will undein Zwerg sich unter Ehrenpforten bückt, um nicht anzu-stoßen. Himmel! den Tokaier füllt man wol mit Kieselstei-nen auf, aber nicht den Landwein. — Ueberhaupt etwasanderes ist der elende Kalk, den der Gichtbrüchige an seinenBeinen ansetzt, um nur nothdürstig wieder auf sie zu kom-