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men, und der Kalk des Eies, womit der Vogel sein Jungesumgibt. — Ich meines Orts bin so unbiegsam wie ein Ad-verbium ....
— Freilich, Herr Oberpfarrer, läßt sich eine höhere Vor-sehung darin finden, daß — so wie die Klapperschlange mirjedem Jahre eine neue Klapper mehr ansetzt zum Warnen— gefährliche Giftmenschen, zumal hohen Standes, mit jedemJahre im Alter eine abwerfen und so immer schwächer war-nen und mehr verhehlen, je gefährlicher sie werden; nur daßfreilich dort mehr auf der Seite des Opfers der Vortheil ist,hier aber auf der Seite der Schlange ....
— Und, höchstgeschätzter Mann, was sind denn eigem-lich Bücher- und Sprechverbote? Am Ende nur Vertorfun-gen des Halses, die den Geist zum Schäumen verdoppeln.Und sollte der Geist gar zu kräftig Herbrausen: kann mandann, Lieber, ihn besser bewahren für Kenner und Zukunft,als daß man von einem geschickten Kerker- oder Kellermeisterihn wie oben die Champagnerflaschen mit Ketten umlegenläßt? ....
— Um auf etwas anderes zu kommen, Herr Domherr,so ist man in Wien nachsichtig, auch im Strafen. NurMänner, die hätten Verstand haben sollen und doch in Un-gnade fielen, wurden als Gefallne wenigstens sonst zu Hof-bibliothekaren gemacht und, so zu sagen, zu Büchern (wiesonst Christen zu Thieren) verdammt oder in die Bibliotheken,wie diese in die Bergwerke, z. B. Gerard van Swieten (Sohndes Arztes), der Baron Carneo von Steffanea, der alte Jenischaus der Staatskanzlei, ein Schreibmeister der Prinzen, derErjesuit Hofstätter *). Hingegen Personen, die mehr aus
*) Seit Leopold II., sagt Mensel, der die obigen Belege inseinen historischen und literarischen Unterhaltungen S. 81anführt.