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Verfasser nicht unterlassen, sobald er anderen Quellen gefolgt ist,sie in den Fussnoten anzugeben. Bei vollständig sich wider-sprechenden Angaben hat er es vorgezogen, beide Seiten anzuführen,um dadurch vielleicht die Bestätigung der einen hervorzurufen, an-statt zu versuchen, eine Mittellinie zu ziehen, weil dadurch einedritte Angabe geschaffen und die Zahl der Ungewissheiten um eineneue vermehrt worden wäre.
Der Verfasser hat es möglichst zu vermeiden gesucht, inseiner Darstellung entbehrliche Fremdwörter zu verwenden.Wenn er auch mit Genugthuung begrüsst, dass die neueren Dienst-vorschriften des deutschen Heeres denselben Weg wandeln, so ister doch der Ansicht, dass darin noch mehr geschehen könnte,ohne der Deutlichkeit Eintrag zu thun. Er vermag z. B. nichteinzusehen, warum die Felddienst-Ordnung noch immer an denalten Bezeichnungen „Avantgarde“ und „Arrieregarde“ festhält,anstatt „Vorhut“ und „Nachhut“ zu gebrauchen, Ausdrücke, welchein abweichender Bedeutung bei ihr nicht Vorkommen. Ausser diesenBezeichnungen wählt der Verfasser „Streife“ für „Patrouille“,„Seite“ für „Flanke“, „Haupttheil“ oder „Hauptmasse“ für „Gros“,„Rückhalt“ für „Reserve“ u. a. m. —
Bei dieser Gelegenheit kann es der Verfasser nicht unterlassen,allen denjenigen, welche ihm mündlich oder schriftlich mit Auf-klärungen und Mittheilungen bei seiner Arbeit förderlich gewesensind, — vorzugsweise dem bisherigen Regiments-Kommandeur, HerrnOberst z. D. Janke — für ihr Entgegenkommen und die dabei ver-wendete Mühe seinen wärmsten Dank auszusprechen! In ersterLinie aber gebührt dieser der dem Verfasser zu Theil gewordenenGenehmigung zur Benutzung des Kriegs - Archivs des GrossenGeneralstabes!
Berlin, im November 1897.
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Der Verfasser,