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Die Kämpfe um Dijon im Januar 1871 und die Vogesenarmee : nach den kriegsarchivalischen Akten des Generalstabs und anderen Quellen / bearbeitet von Hans Fabricius
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3. Brigade.

Kommandeur: Brigade-General (A) Menotti Garibaldi.

Chef des Stabes: Chef dEscadron Sant Ambroggio.

Mobiles des Alpes-Maritimes: 1. Bataillon: Commandant Bruneau. 1 )Mobiles des Alpes-Maritimes: 2. Bataillon: Commandant Monnie. 2 )Bataillon de Mobiles des Basses-Alpes: Commandant Barthdlemy. 3 )3. Bataillon de Mobiles des Basses-Pyrdndes: Commandant Hiriart. 4 )3. Ldgion de Mobilises de lIsere: Lieutenant-Colonel de Combarrieu. 5 )Legion de Volontairesitaliens: Lieutenant-Colonel Faustino Tanara. 8 )Legion de Chasseurs des Alpes: Lieutenant-Colonel Ravelli. 7 )Bataillon des Francs - tireurs reunis: Lieutenant - Colonel Loste(oder Lhoste). 8 )

') Stärke: Dum. 23 Offiziere, 847 Mann, nach Bo. und Dor.800 Mann. Er trat am 21. Januar früh von der 1. zur 3. Brigadeüber. 2 ) Auch Mounie oder Monnie geschrieben. Stärke: Dum. 14 Offi-ziere, 625 Mann; nach Bo. und Dor. im Oktober 776, bzw. 775 Mann: zuNizza gebildet, vorher unter Kommandant Guide. 8 ) Stärke: Dum.24 Offiziere, 930 Mann; Bo. 1134; Dor. 650 Mann im Oktober. *) Stärke:Dum. 21 Offiziere, 832 Mann; Bo. 970 Mann; vorher Commandant Borel. a ) Stärke: 2000 Mann (Bo. M. 81). 6 ) Stärke: Dum. 42 Offiziere,654 Mann. Beide italienischen Legionen waren im Januar, nach D. III 48,über 2000 Mann stark, nach Dor. 278 sogar 2200, unter beiden gleich-massig vertheilt, je zu 3 Bataillonen gebildet; Legion Tanara zu Cham-bery vom Präfekten Guitter vermittelst eines Staatskredits von 100000 fres.ausgerüstet (Bo. M. 16) und mit Spencer-Gewehren bewaffnet. 7 ) Stärke:Dum.: 61 Offiziere, 763 Mann; in Marseille (V) gebildet. 8 ) Nach LostesPall vom 23. Januar ab unter Major Baghino. Stärke: Dum. 20 Offiziere,625 Mann. Nach Mart. 28 aus 18 Kompagnien bestehend. Nach D. II 2und 111 war das Bataillon zusammengesetzt aus 2 Kompagnien Francs-tireurs de Yaucluse , unter den Capitaines Eabry und Eyraud, (Bo. 219)deren 1. 140 Mann stark war (D. II 111.); ferner 2 KompagnienFrancs-tireurs lyonnais, vermuthlich die Francs-tireurs du Midi, CapitainePilard (Bo. 219), und die Eclaireurs du Rhone, 90 Mann uuter Loste selbst(Bo. 218 und Dor. 570); dann 3 Compagnies algeriennes (nach Bo. 219die der Capitaines Boitel und Landsmann und vielleicht als dritte dieKompagnie Francs-tireurs Constantinois hei Dum. 213.). Dumas berechnetdas BataillonFrancs-tireurs mixtes unter Loste am 1. Dezember mit16 Offizieren, 486 Mann, führt aber ausserdem Francs-tireurs dAlgermit 2 Offizieren, 59 Mann und Francs-tireurs Constantinois mit 2 Offizieren,80 Mann an, welche vermuthlich erst später dem Bataillon Loste zuge-theilt wurden. Ga. 167 spricht von 3 Kompagnien Yaucluse (Mart. 26sogar von 4) und der Compagnie de francs-tireurs de la Mort (die eineschwarze, mit silbernen Todtengebeinen übersäete Orillamme führte, Ga. 172),ferner eine Kompagnie Francs-tireurs de Tarn-et-Garonne (unter CapitaineTeulieres, der am 2. Januar fiel) und 1 Kompagnie Guelma-et-Constantine(Capitaine Carcassone) als zum Bataillon gehörig übereinstimmend mitD. III 137. Er bezeichnet (Ga. 1(50) die Kompagnien von Vaucluseals eine gute Truppe, welche sich gewölinlicli auf Vorposten befandund sich dabei, wiederholt durch Züge von Kühnheit und Muth aus-zeichnete. Die Eclaireurs du Bliöne steckten den Kopf durch die Mitteeiner Decke, welche zugleich als Regenschirm, Kaputze und Zelt diente(Dor. 91). Nach Garibaldis Mem. 477 zählte das Bataillon Loste mehrals 800 Mann. D. IV 50 und 132 giebt die Stärke derjenigen 9 Kom-pagnien, welche in den Gefechten hei Chanceaux am 2. Januar und