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Bewaffnung und Ausrüstung sofort zu verwenden sein würden.Die unter Befehl des Colonel Fischer stehenden 4 Legionen Jurawaren mit Jahresschluss von Döle nach Dijon verlegt worden 1 );de Serres meldete über sie, 2 ) dass sie zwar nur mit Perkussions-gewehren bewaffnet und nicht mit Lazarethgeräth versehen, abervon vortrefflichem Geiste beseelt wären. Oberst Fischer, ein aus-gezeichneter Lehrmeister, wäre zu ihrer Ausbildung gut, sonst aberzu Nichts zu verwenden. General Pellissier sprach sich 3 ) überdie Mobilisirten des Ain und des Jura im höchsten Grade bewunderndbezüglich ihrer Vaterlandsliebe und ihrer Mannszucht aus, welchesie in kürzester Zeit sich anzueignen vermocht hätten.
Die 1. Legion de l’Isere war in Grenoble, das I. Bataillonans den Bewohnern der Stadt selbst, bereits am 15. Oktobererrichtet worden; alle drei Bataillone wurden dort erst am9. Dezember zusammengezogen und am 11. Januar nach Dijongeschickt, in dessen Umgegend sie vom 13. bis 20. lagen und am18. unter Bosaks Befehl gestellt wurden. Ueber die am 24. zuDijon ankommende und der Brigade Ricciotti überwiesene 2. Isere-Legion sagt Thiebault, 4 ) dass trotz ihrer noch nicht ganz voll-ständigen Bewaffnung sie kampflustig wäre und zu guten Hoffnungenberechtigte.
Das Urtheil über die Mobilisirten lässt sich dahin zusammen-fassen, dass sie bei ihrer zum grossen Theil mangelhaften Be-waffnung und ihrer fehlenden Ausbildung mit wenigen Ausnahmenals kein zuverlässiges und besonders leistungsfähiges Werkzeug inder Hand der Führung anzusehen sind.
e. Spezialwnffen.
Wie aus der Heeresordnung der Vogesenarmee zu ersehen ist,bestand ihre Hauptstärke der Zahl nach in der Infanterie, und dieSpezialwaffen standen zu dieser, namentlich wenn man PellissiersMobilisirte mitrechnet, in keinem richtigen Verhältnisse. Amschwerwiegendsten für einen Heerestheil, dessen Hauptthätigkeit imkleinen Kriege und im Aufklärungsdienst bestehen sollte, war derauffallende Mangel an Reiterei. Aber dies war überhaupt dieAchillesferse der neuen Heere der Republik. Eine auch nur einiger-massen brauchbare Reiterei liess sich nicht, wie das Fussvolk undallenfalls die Batterien, einfach aus der Erde stampfen. Und sopredigten Garibaldis und Bordones unaufhörliche Klagen über diesenMangel beim Kriegs-Ministerium tauben Ohren und erst nach den
i) Per. II 592 No. 7202. — 2 ) Ebd. 587 No. 730. — 3 j Pel. 128. —
*) T. 103.