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Massen der Mobilgarden schien durch die lebhafte Thätigkeit gari-baldinischer, durch ihre rothen Blusen kenntlicher Offiziere neues Lebenzu kommen. Aus den vorderen Linien der Franktireurs und Garibaldinerhörte man plötzlich überall die hellen Töne des französischen Sig-nals: „Schnell Vorgehen!“ Aus allen Falten des Geländes, ausden Mulden, hinter den Mauerdeckungen vor tauchten mit einemMale, „wie aus dem Boden gewachsen,“ dichte Schützenschwärme,von geschlossenen Abtheilungen gefolgt, „Franktireurs, Mobilgarden,Garibaldiner bunt durch einandergewürfelt,“ empor und schrittenunter unausgesetztem Schiessen und brausendem Lärmen zumAngriff vor. Sofort richtete sich gegen sie das Feuer derpreussisclien Batterien. „Alan sah die Granaten in die dichtenKolonnen einschlagen, die dann wie ein Bienenschwarm auseinander-stoben, um sich wieder zu schliessen.“Die weiteren Vor-bereitungen der preussischen Infanterie, um dem Angriff zu be-gegnen, beschränkten sich auf das Heranziehen der nochgeschlossenen Züge dicht an die Schützenlinie, wo sie, hinter denzahlreichen Steinmauern gedeckt, des Augenblicks harrten, um durchwirksames Feuer eingreifen zu können. Allen wurde grösste Ruheund Kaltblütigkeit zur Pflicht gemacht.
Auf dem äussersten südlichen Flügel der Gefechtslinie suchteLieutenant - Colonel Loste die in der Pente Combe zum Stehengekommenen Schützenschwärme der Francs-tireurs reunis durchdas Vorführen geschlossener Kompagnien wieder zum weiterenVorgehen gegen den Mont Calvaire zu bringen. s ) Auf dieMeldung hierüber liess General Kettler die zur Bedeckung bei der5. Batterie stehende 12./21 auf dem linken Flügel der 2./61, inder Lücke zwischen dieser und der 1. Kompagnie in die Feuerliniebis an den Höhenrand vorrücken. Sie löste 3 Halbzüge, hintereiner Weinbergsmauer gedeckt, als Schützen auf. Dem vereintenlangsamen Feuer der beiden erstgenannten Kompagnien gelang es,bei einigen Verlusten trotz der Deckung, an dieser Stelle denFeind von weiterem Vorwärtskommen abzuhalten.
In der Mitte des Gefechtsfeldes, an und westlich der grossenStrasse, griffen die Legion Tanara (nach Dormoy 3 ) nur 700 Mann),das Bataillon Oran (4 bis 500 Mann) und die Franktireurs der3. Brigade die Höhen der Buttes Chaumont tapfer und ungestümim Laufschritt mit dem Bajonnet an, wurden aber von einem ver-heerenden Schnellfeuer der preussischen Schützen und den Salvenihrer Unterstützungstrupps empfangen und auf 300 Schritt genöthigt,
0 Sch. 36'). - 2 ) Wen. 18.