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Ilauteville zusammenlaufen. 1 ) Schon vorher war auf dem äusserstenlinken Flügel der Schützenzug der 10./21 des Lieutenants v. Benti-vegni mit dem inzwischen zu seiner Unterstützung aus demDorfe vorgeschickten 4. Zug (Lieutenant Wohlgebohren) nebstTheilen der 8. Kompagnie unter Vizefeldwebel Bethke nochüber diesen Grund hinaus in östlicher Richtung gegen den Nord-westabhang von Fontaine vorgedrungen, wobei einige Gruppendes 4. Zuges mit Lieutenant Wohlgebohren die linke Seitegegen Ahuy hin deckten. Lieutenant v. Bentivegni war im Begriff,den nordwestlichen Abhang der Höhe von Fontaine zu ersteigen.Dormoy 2 ) irrt mit seiner Angabe, dass die Preussen sich wohlgehütet hätten, die Senkung zwischen Daix und Fontaine zu über-schreiten ; in weitem Bogen hätten sie die Hochfläche von St. Laurentvon rückwärts her umgangen und wären auf Weinbergswegen aufder „Arrans Unland“ (friche d’Arran) genannten kahlen Höhenördlich von Fontaine 3 ) erschienen und hätten gleichzeitig diesesDorf umgangen, um mit ihrer äussersten linken Flügelkolonne(des Majors v. Conta, A. d. V.) Fühlung zu gewinnen. Da diefriche d’Arran auf keinem Plan vermerkt ist, so bleibt die Lagehier unklar. Auch Janin 4 ) berichtet von dem Zurückweichen derFranzosen bis zum Unlando Arrans: nur mit Mühe hätten sie ihreStellungen noch gehalten. Letztere Ansicht tritt in fast allenfranzösischen Darstellungen hervor. Colonel Gauckler telegraphirtum 5 Uhr an Freycinet, dass der Kampf fortdauerte, zahlreichefeindliche Kräfte den rechten Flügel umgingen, wo die Mobilen (?),ohne zu fechten, davongelaufen wären. 5 )
Man hatte im französischen Hauptquartier die ernstesten Be-sorgnisse um Fontaine. In der That scheint es nicht ausgeschlossen,dass ein durch frische Kräfte 6 ) unterstützter letzter Vorstoss dasDorf in preussische Hände gebracht hätte. Aber dazu kam es
1 ) Beghelli (Be. 325 — 327) sagt hierüber: die Batterie vonFontaine hatte den ganzen Tag ein langsameres Feuer als die
von Talant unterhalten. Das Missgeschick wollte ausserdem, dass
die Geschosse der ersteren sich in schadhaftem Zustande befanden undmeistens, bevor sie ihr Ziel erreichten, in der Luft zers 2 >rangen.
„Die Feinde, welche auf dieser Seite unsere Schwäche erkannt hatten,
entsandten, sobald sie sich bemerklieh machte, eine letzte Streitmachtgegen unsere Hechte, um zu versuchen, diese Stellungen zu er-stürmen. Dadurch erklärt sich, wie es geschehen konnte, dass einigepreussische Bataillone sich noch auf dem umstrittenen Boden befanden,als die Nacht schon eingetreten war und als die Legion Tanara sichnach dem Strassendamm zwischen Talant und Fontaine zurückgezogen
hatte.“ — 2) D. V. 71. - 3 J Dor. 327. — <*) Ja. II. li>4. — 6 ) Per. II. 715No. 7247. — 6 ) Nur ein Zug 10./21 stand noch als Rückhalt mitten in Daixund fand keine Verwendung.