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Die Kämpfe um Dijon im Januar 1871 und die Vogesenarmee : nach den kriegsarchivalischen Akten des Generalstabs und anderen Quellen / bearbeitet von Hans Fabricius
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Verbindung mit Daix. Südlich der Strasse konnte eine Vorposten-stellung nicht eingenommen werden, da die an der Kante der gegenTalaut abfallenden Hochfläche von Chaumont ausgeschwärmtenSchützen des II./61 sich im lebhaften Feuergefecht mit den im Grundestehenden Kompagnien Lostes befanden. Hauptmann v. Koschembahrschickte daher den Zug der 8./21 unter Feldwebel Roggenbukzur Ablösung der Schützenlinie vor, welcher sich in letztere ein-schob und das Feuer aufnahm. Hier kam es zu einem mehr-stündigen Feuergefecht von wechselnder Stärke, bei welchem nahean der Pariser Strasse auf der Stelle, wo Tags zuvor so vieleOffiziere der Legion Tanara gefallen waren, der tapfere Lieutenant-Colonel Loste, im Begriff, an eine Mauer gelehnt einen Befehl zuschreiben, die tödtliche Wunde in die rechte Lunge empfing, der ernach 9 Tagen zu Dijon erlag. J )

In Anbetracht des heftigen französischen Feuers, welches derVorbote eines allgemeinen Angriffs sein konnte, machte Oberst-Lieutenant Weyrach, der die 2. Kompagnie zur Deckung des imAbmarsch begriffenen I./61 vorwärts Changey an der Pariser Strassezurückgelassen hatte, 2 ) mit letzterem wieder Halt, um die abgelöste6. und 7. Kompagnie aufzunehmen und liess die 5. Batterie in derHöhe von Daix auffahren. Unter den obwaltenden Umständen beschlossGeneral v.Kettler, seine Hauptkräfte in eine Bereitschaftsstellung hinterder Höhe (435) westlich Hauteville zusammenzuziehen. Das I./21 war,unter Zurücklassung der 4. Kompagnie als Besatzung in. letztgenanntemDorfe, um 11 Uhr aus demselben ausmarschirt und hatte sich seinemUnterkunftsort Darois schon genähert, als es den Befehl zumVorrücken erhielt. Auch die 9. und 12. Kompagnie waren schonim Marsch nach ihrem Bestimmungsort und mussten umkehren.Die VI. Batterie war schon um 10 Uhr aus ihrem Biwak beiChangey zurückmarschirt, um südlich Darois westlich der Strasseeine Aufnahmestellung zu nehmen. Von dort wurde sie um 11 Uhrnach Eröffnung des feindlichen Geschützfeuers wieder bis auf dieHöhe (435) vorgezogen. Ein eigenthümlicher Glückszufallfügte es, dass zu dieser Zeit ein im Marsch nach dem von denFranzosen unbesetzt geglaubten Dijon befindlicher Ersatznachschubder 7. Infanterie-Brigade in Bataillonsstärke unter Hauptmann'Schelcher nebst einer Munitions-Kolonne des VII. Armeekorpseintraf und General Kettler dadurch in die Lage versetzt wurde,aus .letzterer seinen Schiessbedarf wieder zu ergänzen. Hierauf

0 1). Y. 141—141. — 2 ) In dieser Stellung verlor sie 1 Unteroffizier,3 Mann an Verwundeten durch das feindliche Feuer.