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Zwar sagt der Bericht bei Cavaniol: 1 ) „Aus dem Kirchthurmund den Häusern aufgestöbert, treten diePreussen in der Besorgniss,umringt und gefangen zu werden, schleunigst den Rückzug an undlassen in den Händen der Freiwilligen 14 Wagen mit Brot,Branntwein u. s. wi, 200 Gewehre, ihr Rechnungsbüreau, Stempel,die Kasse mit 5000 Thalern, einen Munitionswagen, einen Medizin-karren, 14 Pferde und 73 Gefangene.“ Aber die Räumung dergenannten Gebäude fand ohne Druck des Gegners statt; denn dieKompagnien fanden vollständig Zeit, sich auf der nach Grayführenden Querstrasse des Dorfes zu sammeln, ohne dass dieFranzosen nachstiessen. Unter Deckung durch die 7. Kompagnieals Nachhut trat Hauptmann Kriess den Abmarsch auf der ge-nannten Strasse an, nachdem schon vorher die Leichtverwundetenauf Wagen und einige Kompagniekarren unter Führung des eben-falls verwundeten Bataillons-Adjutanten, Lieutenants Freyer, nachIs sur Tille zurückgeschickt worden waren.
Sobald die Kompagnien das Dorf verlassen hatten, scheintdem Gegner der Abmarsch klar geworden zu sein; denn sowohlvon den nordöstlichen Höhen eröffneten die aus Langres kommendenTruppen, als auch die auf den südöstlich gelegenen Höhen stehendenChasseurs d’Orient und Franktireurs Egalite ein sehr heftiges Feuer,dem aber nur 2 Verwundete zum Opfer fielen, da durchgängig vielzu hoch geschossen wurde. Jedoch musste hierbei noch der Medizin-karren zurückgelassen werden, weil das eine seiner Pferde erschossenwurde und das zweite nicht anzog.
Von der Mitwirkung anderer Truppen der Garnison Langres,als der beiden Kompagnien 50. Linien-Regiments, erwähnt wederCavaniol noch Capitaine de la Noe etwas. Dieselbe geht, ausseraus den preussischen Berichten, nur aus dem Bericht des CommandantMollat von der 2. Legion Mobilises de la Haute-Marne über seineBetheiligung am Gefecht von Prauthoy hervor: 3 ) „Der Kampfwar einer der erbittertsten. Capitaine Bousquet-Deschamps, der alleTruppen, welche einen Augenblick gewankt haben, zurück-führt,erhält fünf Wunden und kämpft trotz ihrer Schwere bis zum Endedes Gefechts. Die Verluste des Feindes sind sehr ernsthaft unddie unsrigen ziemlich beträchtlich.“ Da das II./61 während desAbmarsches mit den von Langres vorgegangenen Kräften nichtmehr ins Gefecht gekommen war, so können die Verluste derHaute-Marne nur durch das Feuer der den Nordausgang beschützendenTheile der 8. Kompagnie entstanden sein.
l ) Oav. 350. — 2 ) Bei Gr. 874.
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