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Deckung ihrer rechten Planke auf Varois und Orgeux zugleich vor,bemächtigt sich dieser Orte und nimmt in denselben, wie in Arcelot,Quartier; Ogny Chateau und St Julien bleiben besetzt. Die Vor-postenlinie wird von Rente Rouge Ferme bis Bois de Pierre Fermegezogen. — Die Brigade Knesebeck sammelt sich hei Are sur Tilleunter Zurücklassung eines Bataillons bei Arcelot; letzteres machteine Diversion auf Orgeux, während die Brigade sich in den Besitzvon Couternon und durch eine andere Kolonne in den von Chevignyund Quetigny setzt. Quartiere in diesen drei Orten. Vorposten vonBois de Pierre Ferme über La Motte bis gegen Sennecey. — DieBrigaden v. Degenfeld und v. Willisen stehen um 1 / 2 10 zumeiner Disposition östlich Are sur Tille. Sie werden, wenndie Bewegungen ohne Störung verlaufen, in Are, Romilly,Bressey, Izier und Cessey Quartier nehmen und schiebt Generalv. Degenfeld ein Bataillon nebst 2 Geschützen und 1 EskadronLeib-Dragoner alsdann nach Genlis vor zur Beobachtung gegenAuxonne. Major v. Schon verwendet die Kompagnie ausBiuges und einige Pferde zur Abpatrouillirung des südlich davongelegeneu Waldes, lässt durch eine Kompagnie Genlis rekognosziren,geht mit dem Rest seines Detachements über Izier nach Magnysur Tille vor, unterbricht dort die Eisenbahn Dijon-Auxonue, setztsich in Besitz des Uebergangs bei Fauverney und lässt die Ueber-gänge über den Canal de Bourgogne rekognosziren“ u. s. w. 1 ) —■General Hann hatte die späte Versammlungsstunde bestimmtlediglich, um Zeit für das mögliche Eintreffen der Bestätigung desWaffenstillstandes zu gewinnen. Da er bereits um Mitternacht er-fuhr, dass dies nicht der Fall war, so wurde es zu Gunsten derFörderung der Operationen von höchster Wichtigkeit, dass derVormarsch zu einer früheren Stunde angetreten wurde. Die Mög-lichkeit hierzu lag vor in der Versammlung der Brigaden durcheine nächtliche Alarmirung. Wenn dann dem kaum über denAusschluss der Cöte d’Or aus dem Waffenstillstand benachrichtigtenGegner, der durch die wiederholten Unterhandlungsversuche nur zudeutlich seine Besorgniss vor dem Angriffe zu erkennen gegebenhatte, kräftig zu Leibe gegangen wurde, so war es kaum zu be-zweifeln, dass er überrannt worden und man ohne wesentlichenKampf in den Besitz von Dijon gelangt wäre, jedenfalls aber demGegner keine Zeit gelassen hätte, um sein gesummtes Kriegsmaterialzu retten. Unter Beibehalt der späten Abmarscbstuude konnte esleicht eintreten — was thatsächlich der Fall war —, dass der Tag
i) Kr. A. K III. 28.