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Die Kämpfe um Dijon im Januar 1871 und die Vogesenarmee : nach den kriegsarchivalischen Akten des Generalstabs und anderen Quellen / bearbeitet von Hans Fabricius
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theidigting eingerichtet waren, umgeben und gewährten vortreffliche-Deckung. Die Verteidigungsfähigkeit der Stellung wurde nochverstärkt durch die vielfachen, allerdings noch nicht überall voll-endeten Verschanzungeu. 1 ) Neben den Batterien beobachtete Hannauch Infanterie; auch St. Apollinaire selbst schien stark besetzt zusein; doch liess sich nach dieser Richtung hin schwer beobachten.

Er ritt nun nach dem linken Flügel, wo nach Einnahme vonQuötigny die Beschiessung von Mirande anscheinend ohne alleWirkung begonnen worden war. Auch dieses Dorf zeigte sich starkbesetzt, lebhafte Bewegung war bemerkbar; mit dem Fernrohrgewahrte man grosse Marschkolonnen gleichlaufend mit der preussi-schen Stellung sich auf St. Apollinaire ziehend; auch schienenGeschütze in die Batterien ein- oder abgefahren zu werden — genauwar dies nicht zu unterscheiden. Der General überzeugte sich,dass nur von Quetigny und von weiter südlich her sich Artilleriemit Vortheil gegen die feindliche Stellung Vorbringen liess, namentlichfand man bei dem schon nahe an derselben gelegenen SchlosstLa Motte Batteriestellungen, die die günstige Aussicht gewährten,durch einen Angriff von hier aus, wenn gleichzeitig ein Schein-angriff auf St. Apollinaire unternommen wurde, die Stellung, derenSchwäche in ihrer Weitläufigkeit lag, zu gewinnen. 2 )

Augenblicklich liess die Haltung der Franzosen hier nicht aufdie Absicht einer Räumung der Stellung ohne Kampf schliessen.Im Gegentheil glaubte sich Hann auf einen kräftigen Widerstandgefasst machen zu müssen. Seine Erkundungen hatten viel Zeitin Anspruch genommen. „Nach den verlustreichen abgeschlagenenAngriffen vom 21. und 23. Januar, die an der Stärke der feind-lichen Stellung scheitern mussten,“ erschien es dem General „umso mehr geboten, zuvor die schwachen Punkte derselben zu er-forschen.“ 3 ) Es war 3Ü2A. geworden. 4 ) Noch 1V 2 Stunden Tages-licht standen zur Verfügung. Diese Zeit schien nicht genügend, umdie heutige Aufklärung in sofortigem Anschluss durch einen Sturm-angriff auszubeuten; denn ein solcher konnte nicht ohne genügendeVorbereitung durch Artillerie und ohne Heranziehung der östlichvon Are stehenden Rückhaltstruppen unternommen werden. Imglücklichsten Falle, so rechnete Hann, hätte der Sturm nach Weg-nahme der eigentlichen Stellung an der starken Mauerumschliessungaller Gehöfte der Vorstadt oder in dem nächtlichen Häuserkampf seinen

3 ) Hanns Ber. in Kr. A. F. III. 5 1 ) 1 . S. 183 ff. — 2 ) Ebd. — 3 ) Ebd.S. 211. — 4 ) Nach dem Kr. T. B. der 8. Infanterie-Brigade bezog dieselbeihre Quartiere bereits um 2 A., womit eine im Kr. A. K. III. 32 befind-liche Meldung derselben von 1 fi! A. übereinstimmt.