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Die Kämpfe um Dijon im Januar 1871 und die Vogesenarmee : nach den kriegsarchivalischen Akten des Generalstabs und anderen Quellen / bearbeitet von Hans Fabricius
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gestaltete sich nun so, dass ihren äussersten rechten Flügel 2 Kom-pagnien 61 unter Hauptmann Kriess bildeten, und zwar die 7.in Ogny Chateau, die 2. in Ferme Rente Rouge, mit der Front gegenWesten (Linie Bellefond-Ruftey). Daran schloss sich links unterMajor v. Erckert I./21, von welchem die 3. Kompagnie mit eineran der grossen Strasse vorgeschobenen Feldwache in Ferme Boisde Varois, die 4. mit 2 Zügen in Ferme Bois de Pierre, mit 1 inFerme Bois de Sully standen. Die 1. und 2. Kompagnie bildetenim südlichen Theil von Varois den Rückhalt und hatten die Brückeüber den Bas Monts-Bach mit einer Wache besetzt. Alle Vor-posten waren in Alarmhäusern untergebracht.

Bei der Brigade Knesebeck wurden die Vorposten erst nach4 Uhr ausgestellt, und zwar legte F./72 im unmittelbarsten An-schluss an die Brigade Kettler ebenfalls 1 Kompagnie (9.) nachFerme Bois de Pierre, besetzte mit der 12. und der als Rückhaltdienenden 11. La Motte und schob die 10. als äussersten linken Flügelnach Sennecey. Der von der 12. Kompagnie vorwärts des Schlossesals Feldwache vorgeschobene 7. Zug (Lieutenant Schulze) hattevon Beginn der Dunkelheit an unausgesetzt durch Belästigungenfeindlicher Schützen und Streifen zu leiden.

Nach einer Meldung des Majors v. Erckert von 6 — A. hattenseine Streifen St. Apollinaire stark vom Feinde besetzt und links (?)der Strasse eine Schanze gefunden; im Laufe des Tages hatten sichwiederholt im Dorfe Kolonnen in Bataillonsstärke gezeigt. Beieintretender Dunkelheit liess sich Geschützfeuer in der Richtungauf Genlis vernehmen. —

Wir haben oben 1 ) im Divisionsbefehl die dem Major v. Schongegebenen Anweisungen kennen gelernt, durch welche Hann in demBestreben, sich möglichst wenig zu schwächen und seine Reitereikeiner Gefährdung auszusetzen, der Absicht des Ober-Kommandosin Betreff der Unterbrechung der Verbindungen Dijons nach Südenentsprechen zu können meinte. Major Schon hatte die in Bingesstehende 12. Kompagnie beauftragt, schon am frühen Morgen miteinigen Pferden den südlich gelegenen Wald abstreifen zu lassen.Nachdem dies geschehen, trabte die 2. Reserve-Dragoner-Schwadronvon Binges über Cessey nach Genlis vor, um Erkundigung überden dortigen Tille-Uebergang einzuziehen, und suchte demnächstiu der Richtung aufFauverney wieder Anschluss an das Detachement.Während dessen ging Schon von Remilly mit 3 Kompagnien undder 3. Reserve-Dragoner-Schwadron um 10 Uhr über Izier auf

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