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wäre keiu vernünftiger Mensch auf den Gedanken gekommen, diePreussen könnten gegen seine linke Seite und Rücken Vorgehen{? A. d. V.). Manteuffel hätte sich ja auch erst für diese Be-wegung entschieden, nachdem Bourbalcis Niederlage festgestelltgewesen wäre. Bis zu diesem Augenblick (18. Januar) „war dieGefahr, welche Manteuffel brachte, noch nicht bis zu einem Punktgediehen, dass man eine, ich möchte sagen, in gewisser Hinsichtfieberhafte Initiative gegen diese Diversion Manteuffels hätte ergreifenmüssen; es war noch immer abgemacht, dass Garibaldis Rollegerade darin bestand, diese Kolonnen anzugreifen und ihnen denVormarsch zu stören zu suchen. Tag für Tag warteten wir darauf,dass die Ausführung beginnen sollte und Tag für Tag verliefohne Ergebniss, und wir hofften für den folgenden Tag. Ichglaube nicht, dass der Minister so sorgfältig über ManteuffelsMarsch unterrichtet gewesen ist, als wir selbst es waren undals es Garibaldi sicherlich war: Ersterer hat thatsächlich dieGefahr erst gesehen, als Manteuffel lieruntermarschirt ist.“ Eineso waghalsige, allen strategischen Grundsätzen widersprechendeOperation, wie die des preussischen Generals, hätte man nichtins Auge fassen können. Es bedarf keiner weiteren Erörterung,um zu erkennen, auf wie fruchtbaren Boden Freycinets Warnungvor Luce Villiard fallen musste. Bourbaki vertraute voll-kommen darauf und uuterliess es, wde es für einen Oberbefehlshabereinfach die Pflicht der Selbsterhaltung geboten hätte, durch zu-verlässige Offiziere an Ort und Stelle die Richtigkeit oder Un-richtigkeit der ihm zugegangenen widersprechenden Nachrichtenfestzustellen. Dass dies unterblieb, darin liegt ein unglaublicherLeichtsinn. Wie beschämt musste sich der Kriegs-Delegirte Vor-kommen, als er schon zwei Tage später, am 18. Januar, demGeneral Bourbaki bekennen musste, dass in der That 40000Preussen im Vormarsch von Semur, Is sur Tille und Cbamplittegegen die Strasse von Langres nach Vesoul sich befänden undmit den Hauptkräften in der Höhe von Gray bei Fontaine Frangaiseangelangt wären! Garibaldi hätte nichts getlian, um sie auf-zuhalten. Trotzdem Freycinet jetzt die Gefahr erkannte, that erdoch nichts, um sie abzuwenden Jetzt war die Zeit der höflichenRücksichtsnahme vorbei! Jetzt musste er sich vergegenwärtigen,dass es sich um die Rettung der letzten Armee Frankreichs handelteund dass mit ihrem Untergang Frankreich verloren war. Jetztmusste er sich darüber klar sein, dass Gambetta mit Uebernahmeder diktatorischen Gewalt auch die Verpflichtung, sie, wo es galt,
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