gest. 1777.Ü
Just. Friedr. Wilh. Zachariä.
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Nach dem er lange Zeit die ReiseVersäumt und/ nach der Faulen Weift/
Schon in sein Schicksal sich ergab;
Rief eine Gbtterstimm' herab:
„O Thor, was hilft dein nichtig' Klagen?
Hohl' deine Hacke frisch vom Wagen,
Räum' weg, was deinem Rade wehrt,
Und peitsche wacker auf dein Pferd!
Dann ruf' mich an, bei dem Geschäfte,
Und Herkul hilft durch deine Kräfte." —
Das Beten hilft; nur nicht allein.Arbeite! — Dann wird'S wirksam seyn.
2. Der gefang'ne Trompeter.
Ein feister Mohr, mit Namen Peter,
Ward bei der Reiterei TrompeterUnd bald darauf in einer SchlachtAls KriegSgefang'ner eingebracht.
Man gab ihm manchen Rippenstoß;
Er aber schrie: „laß't mich doch los!
Ach habe ja nicht mitgekriegtUnd euch kein Leides zugefügt.
Mein Säbel war ja nie gezückt,
Auch mein Pistol nie losgedrückt;
Geblasen hab' ich nur; alleinDas wird so strafenswerth nicht seyn." —„„Nicht strafenswerth?"" — versetzte man; —
„ Dein Blasen blies das Feuer an; —
Du machtest unsern Feinden Muth;
Sie fochten, daß wir ihrer Wurh >
Kaum Widerstand zu thu« vermochten. —
Du hast so gut wie sie gefochten."" —
Wer zu der That Ermunt'rung giebt,Hat selber sie mit ausgeübt.
Der Hecht und der Hay.
Ein Hecht regierte lange ZeitAn einem Flusse weit und breit- —
„Ich bin das Schrecken aller Thiere,
Die ich in diesem Wasser spüre.