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Gottlieb Konrad Pfeffel.
„Vielleicht/'— spricht Fritz/—„hilft uns der Stock." —Er höhlt den Stock; man prügelt Schnurren;
Doch der bleibt steifer als ein Bock/
Und endlich fängt er an zu knurren. —
„„Was wollt' ihr/"" — spricht der arme Tropf, —„„Ihr werdet meinen grauen KopfDoch nimmermehr zum Doctor schlagen. —
Geh't/ werdet durch mein Beispiel klug/
Ihr Kinder/ — lernet itzt genug!
Ihr lernt nichts mehr in alten Tagen."" —
9. Der Nute r.
Ein Kater sah/ bei einem Schmaus'/
Die goldgefüllten Römer blinken;
Er sah die Gäste wacker trinkenUnd rief, in vollem Eifer/ aus:
„O Himmel welch' ein toller Haufen!
Wie schändlich ist es Wein zu saufen!
Uns Katzen ekelt vor dem Wein'.
Nur bei den Menschen giebt es Prasser. —Wir löschen unsern Durst mit Wasser. —
O, lern't von Katzen weise seyn!" —
»„Herr Murner, nur nicht so vermessen!"" —Rief ihm ein Gast/ mit Lachen/ zu, —
„„Ich bin so tugendhaft wie du;
Denn ich kann keine Mäuse fressen."" —
Ist Der wol tugendhaft zu nennen/
Der das nur haßt, was er nicht liebt/
Der sich Den Lastern nicht ergiebt/
Die seiner Lust nicht schmeicheln können?