Leopold Friedrich Günther von Göckingk.
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Und all' das Geld und all' das GutGewahrt zwar viele Sachen;Gesundheit/ Schlaf und guten MuthKann's aber dach nicht machen.
Und die sind doch, bei Ja und Nein!
Ein rechter Lohn und Seegen;
D'rum will ich mich nicht groß kastey'nDes vielen Geldes wegen.
Gott gebe mir nur jeden Tag,
Soviel ich brauch' zum Leben!
Er gicbt's dem Sperling' auf dem Dach';Wie sollt' er's mir nicht geben? —
5. preis der
^8>r lind gesund- — Das ist so gut.Das ist so dankenswerth.
Wer auf dem Krankenbette ruht,
Fühlt erst, was er entbehrt.
Wie Mancher lebt durch's ganze JahrNicht einen frohen Tag!
Das ist ei» Leben, ja fürwahr!
Das man nicht neiden mag.
WaS hilft unS vieles Geld nnd Gut; —Was — Hoheit, Macht und Ruhm;Fehlt uns Gesundheit, froher Muth,
Das schönste Eigenthum?
Gesundheit.
Wie thöricht ist, Wer diesen SchatzNicht stets, mit Sorgfalt, ehrt —Und auf des Leichtstnn's Tummelplatz',Voll Ucbermuth, zerstört!
Ach, siecher Leib macht siechen Geist;
Sie steh'n zu eng im Bund'.
Wenn jenen Krankheit niederreißt;Bleibt dieser nicht gesund.
Und Was ist Daseyn, ohne Kraft? —Ein Irren in Leb Nacht, —
Ein Leben, das nur Elend schafft —Und Andern Kummer macht.
D'rum danke doch ein Jeder GottFür der Gesundheit GlückUnd bebe vor dem frechen Spott'Der Leidenden zurück.
Leopold Friedrich Günther von Göckingk,
geboren im Jahr' 1746,
Die
Ļf einem Teich, der mittenIm Garten lag, durchschnittenZwey Knaben oft im Kahn'
Fischer.
Die kleinen, krausen Fluchen,Mit ihren AngelruthenDen gicr'gen Hecht zu fah'n.
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