geb. 171L.)
Christ. Ewald von Kleist.
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Bald sieht er abwärts, voller Glanz und Prangen,
Noch einen Himmel in den Fluthen hangen,—
Noch eine Sonne Amphitritenö GränzenGrundaus durchglänzen.
Er geht in Wälder, wo an Schilf und SträuchenIn krummen Ufern Silberbäche schleichen,
Wo Blüthen Lüften, wo der NachtigallenLustlieder schallen.
Nun pfropft er Bäume, — leitet Wassergräben, —
Schaut Bienen schwärmen, — führt an Wände Reben.Nun tränkt er Pflanzen, — zieht von RosenstöckenUnd Nußstrauch' Hecken, —
Eilt dann zur Hütte, wo kein Laster thronet,
Wo bei der Unschuld Fried' und Wollust wohnet;
Weil seine Doris, die nur Liebreiz schminket,
Ihm freundlich winket.
Kein Knecht der Krankheit mischt für ihn Gerichte;
Denn Lust und Arbeit würzt ihm Milch und Früchte.
Kein bang' Gewissen zeigt ihm Schuld und StrafeIm süßen Schlafe.
Freund, laß uns Gelddurst, Stolz und Schlösser hassenUnd Kleinigkeiten Fürsten überlassen!
Mein Lange ruft uns; komm, zum Sitz' der Freuden,Auf seine Weiden!
Z. Der Vorsatz.
Äjch treibt dein Eifer, wie dein Roß die Sporen;
O Held, was fleuchst du zu des Todes Thoren?
Suchst du, — damit dich Wahn und Nachruhm labe, —Den Weg zum Grabe?
Ermüde Fama'S willige Posaune,
Mit deinen Thaten! Land und Meer erstaune! —Averno'S Abgrund wird von diesen TönenNicht wiedertLnen.
Und du, o Geizhals, magst, mit Müh', entdecken,
Was uns Gebürge weislich tief verstecken!
Auf, füll' in Peru, — Trotz sey Fluth und Winden! —Dein Schiff mit Sünden!