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Christ. Ewald von Kleist.
sgeff. 17SS.
Auch ich, — ich werde noch, — vergönnt es mir der Himmel/ —Einher vor wenig Helden zieh'». —
Ich seh' dich/ stolzer Feind/ den kleinen Haufen flieh'»
Und Fried', Ehr' oder Tod im nahenden Getümmel.
2. Das Landleben.
An Herrn Rammle».
^ Freund, wie seelig ist der Mann zu preisen.
Dem kein Getümmel, — kein Geschwirr von Eisen, —Kein Schiff, das Beute, Mast und Bahn verlieret,Den Schlaf entführet! —
Der nicht die Ruhe darf im Berge senken,
Der fern dem Purpur, fern den Wechselbänken,
In eig'nen Schatten, durch den West gekühlet,Sein Leben fühlet!
Er lacht der Schlösser, vom Geschütz' bewachet, —Verhöhnt den Kummer, der an Höfen lachet, —Verhöhnt des Geizes, in verschloß'nen MauernSchlafloses, Trauern.
Sobald Aurora —, wann der Himmel grauet, —
Dem Meer' entsteigend, lieblich niederschauet;
Flieht er sein Lager, Las nur Mayen schmücken,Mit heitern Blicken.
Er lobt den Schöpfer, — hört ihm Lerchen singen,
Die durch die Lüfte sich dem Aug' entschwingen, —Hört ihm vom Zephyr, lispelnd, auf den HöhenEin Loblied wehen.
Er sieht auf Rosen Thau, wie Demant, blitzen,—Schau't, über Wolken, von der Berge Spitzen:
Wie schön die Eb'ne, die sich blau verlieret,
Der Lenz gezieret.
Bald zeigt sich, fliehend auf des Meeres Rücken,
Ein Schiff von Weitem den nachfliehnden Blicken,
Das itzt versinket, itzt sich wiederfindet .
Und itzt verschwindet.