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Gottlieb Konrad Kfeffek.
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12. D e r Rang.
^)or Zeiten, als am Hofe garEin eignes Amt für Narren war,
Statt daß sse doch in unsern TagenDabey noch andre Würden tragen,
Kam eines Fürsten lust'ger RathDem edlen Kanzler aus VersehenZu dessen rechter Hand zu stehen.
Hilf Zevs, wie schäumte der Magnat!So schäumt ein Au'rochs, im Gesechte.„Fort," rief er, Schlingel, „yacke dich!Ich lasse keinem Nairn die Rechte " —„>,O!"" sagte Niklas, „ .aber ich."" —Und sprang, mit einem losen Winke,
Dem Staatsminister auf die Linke.
13. Gott in
ee gute Mensch glaubt einen Gott;Jl»n ist es Wollust ihn zu ehren;
Der Böse sucht, durch stechen Spott,
Der Tugend Stütze zu zerstören.
Wer suhlt und denkt, und suhlt iich nichtZu dem Gedanke» hingetricben:
Mich schuf ein Gott, und mir ist's Pflicht,Mir ist's Bedürfniß: ihn ,u lieben.
der Natur.
Zwar wird, getauscht durch falschen Tand,Wol auch der Bied're hingerissen;
Allein dann sindet sein VerstandEin neues Licht in Leu, Gewissen.
Es ruft ihm zu: kein schlauer SpottSoll dir der Tugend Hvff'nung rauben;
Es wäre Wahnsinn: keinen Gott,
Der sie belohnen will, zu glauben.
Nur bösen Kindern fallt es ein:
Zu wünschen, daß sie Waisen waren;Die bloße Furcht: es -inst zu seyn,Entlocket guten Kindern Zähren.
Gott ist ein Vater, kein Turann,Beglücken will er, nicht bestrafe»;
Ihn furchte, Wer nicht lieben kann;Er will nur Kinder, keine Sklaven.
Kein Tempel schließt die Gottheit ein, -Sie, die uns überall umschließet.
Nichts kann des Menschen Hand ihr weih'n,Das nicht aus ihrem Schvoße fließet.
O lasst uns froh dem höchsten Geist'Das Svstr unser's Dankes geben!
Ihn ehrt kein Weihrauch; würdig xreisstIhn blos ein »»schuldvolles Leben.
Blos darum sucht des Lasters KnechtVor uns die Gottheit zu verstecken,
Um das G-sctz von Pflicht und RechtMit einem Sebleper zu bedecken.
Ihr Zweifler, wollet ihr ihn feh'n, —Den großen Gott; woll't ihr ihn hören?Had't ihr Gefühl' so kann'S gescheh'n;
Das Feld wird euch ihn kennen lehren.
Besuchst die blumenreiche Flur,
Aus der die frommen Vogel scherzen;So seh't ihr Gott in der NaturUnd höret ihn in eu'ren Herzen.
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