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h. 151. Übersicht und Quellen.
xrs»ä, Bischof v. Crcmono, f-972, XnlLxoäosls 1. VI. u. äs rev»s Zsstis Otto». II.sitz, I'. V. x. 264.j Viäokiirä, Mönch zu Corvcy, -j- um 1666, Rss Zsstus ZLxoni-sue. sitz, I'. V. x. 468.j Idistmui, Bischofv. Merseburg, 4-1018, Ovionioo», sächs.Kaiscrgesch. ssä. IiuxxeuboiA! Uo». 6sri». 'I. V. x. 723.j Lsimuuuus Ooutiuotus,Mönch in Rcichenau, f- 1654, Odra». v. Christo, eigenthümlich 1666-54, frtgs. «.Lsrtlroläus in Reichenau b. 1686, Ausz. u. Forts. v. Lsinoläus in S. Blasien b. 1160.sich, 1'. VII. x. 67. 264.s Lumchsrtus s8ochuknuchur§onsiss, Mönch in Hersfeld, Xll»L-Iss 1039-77. sich, 1°. VII. x. 134.j Uniiunus Lootus, Tltönch zu Cöln, Fulda u.Mainz, f- 1086, Oliionio. b. 1082, frtgs. v. Abte voäooliiims b. 1260 sich, il. VII.x. 481.s LiZochoitus Ksmblaoensis, -s 1112, Forts. v. Lisron, Okronioo», 381-1111.sich, 1'. VIII. x. 268.s Otto NrisinZons,, f- 1158, Oirro». säs äuavus oivitLtid.sItsruio ach i»itio »ni»äi sä an». 1146 Zsstui. I. VIII. u. äs xsstisIViä. I b. 1156.setrgsnt. 515.1. Usssiiuuuu V. II. p. 449.s Lchrouioou HigxvrZouLö, 1. T. 1080-1125 ist das Otiionico» »»ivsrsule von Ekkehard, Abt zu Urach, frtgs. v. d. UrspcrgerÄbten siurchard u. Contltd v. Lichlena» b. 1226. sNux. Vi»ä. 515.1. Nrgsilt. 669.1.sä. Vurtüi Hon. (Isrin. 1. VIII. p. 17.s LchivuivuLoZiu s.8,kuutulsouis, «.Mön-chen des Klosters Pantaleon zu Cöln 1066, 1166 u. 1162, süoourä 1.1. x. 683.sfrtgs. v. dasigen Mönche Ooäokriäns b. 1237. sNiobor, I'. I. x. 335.s —Häutzer, dieteutschen Gcschichtschr. Hdlb. 839. 3) Läamus Liomsirsis, s. 1067 Canonieus zu Bre-men, dssta IIuinburAensis liee. kontitlou»!, b. 1672. ssä. IiaxxouchgrK! Ho»,dsri». 1. IX. x. 267.s Oäorious Vitulis, Mönch zu 8. LvionI, -s- nach 1142, Ilist.soe. I. XIII. b. 1142. svu Ochosuo, 8ciixtt. Xoilliun. kai. 619.1. x. 319. Cor-recter franz. v. vuchois, kar. 825 ss. 4 N.s 4) Des Theophancs Fortsetzn: louunesLLMtru 811-1037 u. 1081, los, klonosrug 813-67, I,go Diuoouus b. 975, LimeouI-ogotchota b. 967, I-so Oiammatious b. 1013, koo, OöälMus b. 1057, lo, 2ouurus b.1118, Hiootus Loomiuntus b. 1266, koo, Noroxolita. b. 1261. sOoixus 8eir. Hist.Lyrunt. Lonn. 828 ss.s — II. S. 182.
Was Karl d. G. ahnungsreich und gewaltsam begonnen hatte, zerfielscheinbar unter seinen Nachkommen. Aber die Kirche, obwol äußerlich er-schüttert, nährte geheim das höhere Leben und versetzte die germanischeKraft und Tiefe mitrömischer Gesittung. Als daherim 10. Jhh. dieHier-archie zugleich mit derLehnsmonarchie erstarkte, und aus der bloßenGewaltthätigkeit ein jugendlich romantischer Kampf um Ehre, Liebe undGlauben hervorging, war die Kirche als die Erzieherin der Völker mit demalleinigen Schatze aller geistigen Gnadengaben für die Erde und für denHimmel die naturgemäße erste Macht des Zeitalters; obwol fiedemKampseroher Gewalt, so oft sie sich in denselben einließ, unterlag, gehörte dochdas beste Theil in den Herzen der Zeitgenossen ihr an. Aus den gegebenenGrundlagen erwuchs der Papst zum Haupte der Kirche, der ihre Geister-macht dem Kaiserthum gegenüber vertrat, und soweit ersich selbst verstand,ein Hort der politischen Freiheit und ein Retter jedem Bedrängten war.Die germanischen Völker trennten sich in verschiedene Nationen, jederStand, jede Skadt und Corporation strebte nach einem freien Fürsichsein:aber das Papstthum hielt alle Völker und Stände zusammen in einer großenchristlichen Familie, bei deren gemeinsamen Unternehmungen die Ständeineinander übergehn und die Völkerscheiden verschwinden. Voran stehtalso die Entwickelung des Papstthums zu einer welthistorischen Macht, umdie sich die andern kirchlichen Verhältnisse des Abendlandes reihen. DieGlaubenssatzungen der Kirche wurden als ein feststehendes Erbe angetre-