Cap. I. Reformation, tz. 272. Luthers Jugend. 379
eignissen. Bullinger hat in der Chronik seiner Zeit und Umgebungvon des Vaterlandes ruhmwürdigen Sachen Großes wie Kleines mit derTheilname einesMithandelnden einfältig, klar und wahrhaft beschrieben.Wie B ayl e gegen Maimbourgs leidenschaftliche Klugheit, so hatBas -nage gegen Bossuets scharfsinnige Deklamationen die Reformation ge-wandt und scharfsinnig gerechtfertigt, den geschichtlichen Stoff Hottin -g er mit redlichem Fleiße, vollständigerund gewandter Ruchat zusammen-gestellt, beide mit kräftiger Parteilichkeit. Merle d'Aubigne gab ohneviel Kritik eine schwunghafte Schilderung, die sich noch einig weiß mit derganzen Glaubensfülle der Reformation, und doch in aller Gewandtheitmoderner Bildung. Döllinger, der einstmalige, zeigt in Zusammen-stellung feindseliger Berichte die Schattenseite der Reformation.
I. Wittenbergische Reformation bis 1532.
Luther-Literatur i 2»bi4oü Keiltikoliuin I-ntb. klamd. 728 ss. 2 1L. Ukert, L. Le-ben. Gotha817. 2 B. E. Vogel, kidl. diograxbien Imtd. Hat. 851. Werke: Vit.545 SS. 7 I. I. äsn. s556s 564 SS. 4 1. k. Witt. 539-58. 12 B. k. Jena 555-58.8B.k. Attnb. «81-84. IgB.I. hrsg. v. I. S. wasch, Hat. 737-53. 24 B. 4. v. ploch-mann u. Jrmischer, Erl. 826-57. 67 B. 2. A. s. 864. eää. Llsxoiger, Irmisober, 2,Lobmiä, Lil. 829 ss. b. j. 28 I'. u. Oxx. aä reloimatioius Hist. Inxriinis, sä.L, Lvbmiä, kick. 865 ss. 7 1. sAuswahl v. G. Pfizer, Frkf. 837 ff. O. v. Gerlach,Brl. 841 ff. 24 B. 16. Zimmermann, Frkf. 846 f. 4 B.s Briefe hrsg. v. de Mette, Bit.825-28. 5 B. u. 6. B. v. I. Zeidemann, Brl. 856. Briefwechsel v. L. Lurkhardt, Lpz.866. übrs. u. Auswahl v. C. Als. Hase, Lpz. 867. Leben: I. Hölanobtbon, nist. äsvita ei aatis I,. Vit. 546. eisn. es. LuZusti, Vrat. 817. m. Anm. v. Villcrs, Gött.813. 816. I. Mathesius, Hist. v. L. in 17 Prcd. Nürnb. 565. 4. u. o. M. Anm. v.Rüst, Brl. 841. II. wacch,'v. L. sW-rkeB. XXIV.s G.Pfizer,«, «eben. Stuttg. 836.sLuäin, List. äs la vis äs I,. kar. 838. 2 1?. sä. 4. avrexes 845.s M. Menrer, L.Leben, Dresd. s843 ff. 3 B.s 852. M. L. in bildl. Darst. v. B. Aönig, in gesch. Um-rissen v. H. Gelzer, Hmb. 851. 4. Heinrich Lang, M. L. Brl. 876. Jul. Pöfilin,M. L.Lebenu. Schriften. Elbrf. 875. 2 B. Ors.,Luth. Theol. Stuttg. 863. 2B. h. Spiith,L. u. sein Werk. Oldenb. 876.
tz. 272. Luther, vorhistorisch, a)
Martin Luther sLothars, geboren zu Eisleben am 10. Nov. ^wols1483 eineStunde vor Mitternacht, wurde von seinem Vater Hans, einemehrsamen Bergmann aus thüringschem Bauerngeschlecht in Möhra, ^ spä-ter wohlhabendem Hüttenherrn und Rathsmann zu Mansfeld, in harterZucht gehalten. Nachdem er in Magdeburg bei den Nollbrüdern und inEisenach als Currentschüler, auch durch die Mildthätigkeit einer Matrone,die sich an seinem herzlichen Singen und Beten erbaute, gelernt hatte,bezog er, zum Rechtsgelehrten bestimmt, 1501 die Universität Erfurt,studirte zunächst nominalistische Dialektik und die lateinischen Klassiker,wurde Magister und begann über Aristoteles Physik und Ethik zu lesen.Angstvoll um seine Seligkeit, durch eines Freundes gewaltsamen Tod und
a) N. Jürgens, L. Leben. Lpz. 846 f. 3 B. b> Grtmann, Möhra Stammort Luth.Salzung. 844. A. w. Müller, M. L. u. Möhra. Mein. 862. Brg. sLhons SchloßWartb. Eis. 826. S. 148. Nobbe, Stammb. d. Familie«. Grimma 846.