goldnen Zei ken. 27-
terstaat der Alt-Französischen, so wie an der Go-thischen Pracht der Englischen Tragödie verkehrenhaben; auch die Theilnahme am Geklirr und Ge-lärm des alten gedankenlosen Ritterwesens ist fastvorüber.
Der Feind, mit dem wir kämpfen, ist dasschwächliche Divertissement falscher Künstelei),,falscher Licbeley, falscher Weisheit. Gern möchtenwir den ganzen Shakespear in einen Gozzi ver-wandeln, (den man ja auch den Italiänischen Sba-kespear genannt hat) oder, wo möglich, alle seineStücke als Opern sehen und hören. Nicht über-legend, daß wir dadurch die ganze Kraft seinertragischen Muse, seinen Monolog, seine Spra-che des Herzens, der Vernunft und Natur, sondernauch die Deklamation verlöhren, die nicht amGesänge: (denn der will gehört, nicht gesehen seyn z)sondern an gesprochenen Worten haftet. InVerzeichnung der Action durch die Sprache selbst istShakespear Meister.
12.
Das Lustspiel.
Unterredungen.
r.
A. Ihre Blätter vom Trauerspiel habe ich ge-lesen ; wo wollen Sie aber mit dieser Idee beym