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12 (1821) Früchte aus den sogenannt-goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrhunderts / Johann Gottfried Herder
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goldnen Zeiten.

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den das Pfeifchen zu gebrauchen; bey welchem pfiffees von selbst eher als bey dem imposanten GortPriapiis? Sie lachlen? Bcv ihm, wie bev jederimposanten N a r r h e i k ists zu gebielacheN. Wasder Dichter oder der Freund des Dichters hatte thunsollen und nicht that, das thut sein unbekanntesFreund, das geistige Pfeifchen, In Persiflage. Ver-bieten oder entwenden kann e^ uns niemand. Wis-sen Sie, welche Stücke der neuern französischenBühne ich für die feinsten hülle? Dir Parodieen.

A> Parodieen? Von denen so viel Uebelsgesagt ist? über welche sich alle berühmte Autorenso laut und kläglich beschwert haben ?

B. Eben weil die sich beschwerten, warenjene schwer. Und je leichter sie flogen, desto schwe-rer. Das Meisterstück einer Parödie ist die feinsteKritik eines Stückes, zumal wenn es In äs-LomPcwiiiotr ck'uri obstet imposant ist, reciuitü son justs vulsuv. In unsern wohleingerichtettNStaaten, wer wollte murren? Wer eifern, stam-pfen, Lippen und Nagel beißen? Ein Mittel stattUnd gegen dies Alles, ist —

A. Nach Ihrer Theorie, Dnkel Tob» Shan-dy's argumentittn fiistulÄtorium, das Pfeifchen.

B. Wissen Sie auch, was unsrer braven, gut-müthigen, verständigen, aber zu geduldigen DeutschenNation bey vielen ihrer imposanten Gegen-stände allein gebricht?

A. Das Pfeifchen! Lesen Sie über Frank! in;„niemand kaufe das Pfeifchen theurer, als es werihist."

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