292 Früchte aus den sogenannt-
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A. Das Schicksal der Komödie aber?
B. Es stehet fest: „Thorheit werde als Thor-heit gezeiget; sie finde ihren Lohn als Thorheit. Nichtmehr und nicht minder," Sie denken doch nicht, daßbey Fehlern der Menschen es einzig auf unser Lachenvon der Natur angelegt sey? Wir könnten nichtlachen, wenn diese Fehler als solche von uns nichterkannt würden. Die Ordnung der Naturlehrte sie uns kennen als Fehler, thöricht - unvcrderb-lich, und dabey poffirlich. Hatte nicht die NaturauchMittel, sie mehr oder minder zurechtzu fügen? Da liegt das Schicksal der Komödie,die Fabel.
A. Und wie^fügete die Natur sie zurecht?
B. Durch Folgen. Auch der unschädlichste.Fehler — Einmal muß er vor dem Spiegel eigneroder fremder Vernunft erscheinen; Einmal muß dieThorheit sich an der Klugheit oder an den Thorheitenandrer stoßen. Siehe, da die einfache und diezusammengesetzte komische Fabel. Dem Lichtder Vernunft allein dargestellt, wird die Fabel ein-fach; den Thorheiten Andrer entgegengesetzt, giebtes eine Intrigue, die, wohlgeleitet bis zur völligenEntwicklung oder Ahndung der Thorheit, ein lehrreichVergnügen gewahret. Alle Sprachen sind voll Sprüch-wörter darüber, daß jede Thorheit ans Lichtkomme und ihre Gegnerin finde, daß so-gar jeder Irrthum sich selbst strafe. Auf
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