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12 (1821) Früchte aus den sogenannt-goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrhunderts / Johann Gottfried Herder
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359
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goldnen Zeiten. 35Z

ßeket sichs mit einem Ganger, der keinen Tritt hält;auch mit dem Epossanger giebt es ein böses Ver-kehr , der uns, wenn auch nur durch Fehler, in je-der Zeile an sein Sylbenmaas erinnert. Des Syl-bcnmaases wegen lesen wir nicht; wohl aber wün-schen wir, daß dieses uns, allenthalben dem Sinnund der Sache angemessen, angenehm-stolz auf sessnm Flügeln trage.

Soweit Olympikus. Er hatte seinen Freundendamit neue Pforten geöffnet.

V. Vom Funde der Gesänge Ossi an s.

Hatte die Sammlung und Uebersetzung der Ge-sänge Ossia.ns auch nichts bewirkt, !(fuhr Aga-then an seinem Tage fort,) als der Welt ein Bey-spiel vor Augen zu legen, daß epische Gesänge auchohne Blutdurst und Mord, ohne Eroberungssucht,Schwärmerei), Aberglauben und Götzendienst, ohneGespenster und Teufel bestehen mögen: so waren sieerwünschte Geschenke. Aber sie haben viel mehr ge-nutzt, und werden noch Mehreres bewirken.

Lange wußte man, aus Buchanan selbst,daß die Galen Hochschottlands und der Inseln Ge-sänge bewahrten, die ihren Stolz, ihre Freude aus-machten ; mit der unverstandnen, barbarischgeachte-