goldnen Zeiten. 365
güls und Ossians Lieder werden wahrscheinlichihren Gegenden und Helden, ihren Thälern und Ho-hen , Strömen und Buchten mit örtlichem Ruhmz bleiben.
r Der letzte Tön, ^n dem Alles gleichsam erstirbt,
s druckt auf ihre Urkundlichkeit das Siegel. Die Jr-
a land in Schlachten nie hatte bezwingen können, un-
terwirft es durch Mönche; Fingals Geschlecht gehtunter und verhallt in Ossians letztem Seufzer. DieGeschichte zeigt, wie leichter Erin zum Christenthumzu bringen war, als dies zerstreute Heldengcschlechr,und wie thätig sich jenes erwies zum Fortbau deSCuldäismus. Alles der Natur der Sache undGegenden gemäß. Je naher den Ursitzen der Drui-denreligion, desto gewohnter ist Man an strenge Gerbrauche; geschah der Wechsel Einmal, ist der Cul-da er so eifrig, wie einst der Druide; dagegen inder Entfernung, unter kleinen Stammen und Fami-licnhäuptern, wie Fingal war, das Härteste imDruidenkultus verschwinden oder unmerklich werdenR konnte, gewiß aber nicht mitgesungen werden durfte.8 Auch diese Analogie ist bey andern weit uniherver-
^ breiteten Religionen merklich. Im Schoos der freyenH Natur spricht das menschliche Herz zwangloser und^ lauter, als am Druiden-Altare.
neuere Beschreibung in die Hochlande: Caledo- "nia von der Verfasserin der Sommerkunden,(Emjlia Harmes). Hamb, iLou, rtzoA.