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12 (1821) Früchte aus den sogenannt-goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrhunderts / Johann Gottfried Herder
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Homer und Ossian.

A. Ich fürchte, es widert, es erbittert, ohnezu heilen.

B. So hilft es andern. Sagen Sie, Freund,wenn in der ganzen Natur alles an zwey Polenhangt und durch entgegenstrebende Kräfte bestehet,wäre es in der moralischen Welt und im höchsten,feinsten Punkt derselben der Tendenz im oder zumEpos anders? Wenn so manches Heer Mörder,Räuber, Bösewichter nach Orient zcg, um das hei-lige Grab zn erobern, einen Splitter des Kreuzes zuerhäschen u. f.; sollte einem Hüon der Zug dahinnicht erlaubt seyn, dem Sultan einige Zähne auszu-drechen und von der Seite her ihm seine Tochter zuentführen? Bey jener Heldenthat waren Engel undHeilige interefsirk; bey dieser erschien Oberen undalle Welt tanzte.

A. Wahrend der Kreuzzüge hatte das Mahr-chen gesungen werden mögen; dennoch hätten siefortgedauert. Die Wuth zu ihnen erlosch durchandre Mittel, als durch Mährchen.

B. Ganz verächtlich, bitte ich, doch diese auchnicht zu halten. Wer brachte, nach dem einstimmi-gen, selbst bedaurendev Geständniß der Spanier, denGeschmack an Rikterromanen nieder, als der Spiegelaller Ritter und Ritterromane selbst, Don Qui-rote de la Manch«. Was keine Belehrungwürde ausgerichtet baden, richtete ein Buch aus, dasich für die erste aller komischen Epopeen Europa'Shalte. In Don Gerundiv, im Guzmann d'A'l-fa räche, Lazarillo u. f. hat man dies Salz anandern Gegenständen versucht; leider aber war. Cer-vantes gestorben. —

A. Arm