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12 (1821) Früchte aus den sogenannt-goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrhunderts / Johann Gottfried Herder
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561
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zur A i> r a s i t ü.

SÄr

Ankündigung

einer

Niuen Zeitschrift

Ä u r o r ü,

herausgegeben

von

I. T- Herder.

Ein scheidendes und ein neuaUftretendes Jahr-hundert setzen gleichsam durch sich selbst / dem Wan-drer einen Grenzstein, auf welchem er > vor - undrückwärts blickend, gerne verweilet. Traurige undfröhliche Bilder ruft aus der Vergangenheit seinePhantasie hervor/ die sein Urtheil bindet/ wo-raus er dann eine Zukunft entweder voraussieht oderdichtet. Denn in dem feinen Gewebe der Zeiten istalles Zusammenhang; die Unordnung selbst wird einemhöher» Blick Ordnung.

Jedermann erkennet das nachstvergangene Jahr-hundert als Eins der wichtigsten in der Men chlicheitGeschichte. Beschleunigend hat es eine Reihe vsstHerders M« Lit. u« Kunst- Xlt. R «