Kaufleute; allein dabei bleibt es nicht: eines sehr be-friedigenden Grades von Wohlhabenheit, einer comfor-tablen Existenz erfreuen sich alle Klassen der Bevöl-kerung und namentlich auch eben diejenige, welchemit ihren Händen arbeitet. In der That, es giebt keinLand, wo eine geordnete, nachhaltige und geschickteHandarbeit theurer bezahlt und mehr geachtet wird alsin England; der Unterschied beträgt das zwei-, drei- undselbst vierfache von dem, was auf dem europäischen Conti-nent bezahlt wird, während der Unterschied im Preisder Lebensmittel kaum um | höher steht als anderwärtsund während man z. B. gegenwärtig das Brod in Eng-land wohlfeiler hat, als in der Schweiz .
So erhält ein geschickter mechanicher Spinner odersonstiger Fabrikarbeiter von einiger Auszeichnung undThätigkeit einen Wochenlohn von 20 selbst bis auf 30Gulden. Der Aufseher einer mechanischen Werkstätte oderirgend eines industriellen Geschäftes, welcher übrigensin der Begel mit eigenen Händen mitarbeitet, erhältwohl nicht selten zwei und dreimal mehr Besoldung alsein hochgestellter schweizerischer Staatsbeamte oderein deutscher Oberamtmann. —
Um sich davon zu überzeugen, dass die Segnun-gen und Wohlthaten der Arbeit, dieser unversiegbarenQuelle aller Reichthümer und Annehmlichkeiten, nichtnur einzelnen Fabrikherren und Gutsbesitzern zu Nutzenkommen, kann man, sei es auf dem Lande oder inder Fabrikstadt, nur die Wohnung jedes bessern Arbei-ters besehen und sein häusliches Leben beobachten.Machen wir ihm einmal einen Besuch!