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gerichtete Einladung, sich Morgen dem Zuge der Land-leute nach Klvten anzuschließen, "6)
Gegen Abend trafen einige dieser vorn See inder Stadt ein. Hürlimann war ohne Lärm zu ma-chen, durch und nach Klotcn gefahren. Wie ich spätervernahm, war der Zug aus dem östlichen Theil deSKantons schon an diesem Abend sehr lebhaft, und einAugenzeuge versicherte mich noch an jenem Abend,zwischen Fehraltvrf und Pfäffikon , ungefähr um 5 Uhr,durch mehr als 5—600 passirt zu sein. Die Straßewimmelte die Nacht über von Fußgängern, Reitenden und Fahrenden. Durch die Stadt sah ich am Morgendes 2ten mehrere Züge, den stärksten aus der Stadtund Neumünster , die unter 2 Fahnen und wie mansagt, mit den Hrn. Oberstl. Bürkli und Hptm. Freian der Spitze, dahin zogen. Der Regen fiel in Strö-men vom Himmel.
Ueber die Stärke des in Klvten versammelt ge-wesenen Volkes kann ich nichts Zuverlüßiges sagen;die meisten Angaben gehen auf 8—10,000. Was mir
"d) Theure Freunde und Glaubensgenossen!
Morgen tritt aus allen Gemeinden das Holt in Kloten zusammen, um den Verhandlungen über seine heiligsten Inter-essen beizuwohnen. — Die Bewohner von.Zürich werden hinterihren Brudern, den andern Gemeinden, nicht zurückbleiben!
Damit das Volk, wie es seiner heiligen Sache geziemt,ernst und ruhig dastehe, ziehen die Gemeinden, um ihre Fahnenvereint, dahin; auch Zürich wird diesem Beispiele folgen!
Seine Bewohner werden sich Morgens genau um halb6 Uhr auf dem Helm Hause versammeln, und unter ihrenFahne» von da aus nach Kloten zu ziehen,
(Gedruckt in der Bürili'schen Druckerei.)