über die verschiedenen Mittel, eine große Zahl zusam-men zu bringen, erzählt worden ist, gehört nicht zudieser Darstellung. Genug, die Leute waren da unddas ist's eben, was man wollte. Mir kommt es setztvor, wie wenn ein General vor der Schlacht über-feine Armee Heerschau hält und se nach dem Ergeb-niß seinen Plan macht. Die Regierung hatte ihr —Bataillon, die Stadt ihre — Bürgerwache.
Um Mittag begab ich mich nochmals zu EduardSulzer, in gleicher Absicht, wie unlängst. Zch sagteihm u. A., wir dürfen auf unser Bataillon schwer-lich rechnen, da sich ein Geist der Insubordinationund des Widerspruches zeige, der nicht viel Gutesverspreche Wirklich hatte mir am Vormittag Hr.Oberstl. Brunner im Auftrag von Hr. Oberst Hirzel,rapportirt, es habe schon gestern Abend ein unange-nehmer Auftritt statt gefunden. Nach dem Lichterlö-schen stellte sich ein Soldat unter die Zimmerthüreund rief in den Gang hinaus : he! setzt haben wireinmal Wein gehabt! (der Kriegsrath, den weitenMarsch der Leute bei schlechter Witterung bedenkend,hatte nämlich die Verabfolgung einer Weinration an-geordnet.) Ermüdet, durchnäßt und zum Theil vonWein, der auch noch unterwegs genossen worden,vielleicht auch durch allerlei Gespräche auf der Straße,erhitzt und mißstimmt, gaben, als der Offizier denSchreier in Ar'-est setzte, zuerst die Zimmer-kameradenlaut und verlangten dessen Freilassung. Der Lärmverbreitete sich von Zimmer zu Zimmer, endlich aufdem ganzen Flügel. Hr. Oberstl. Sulzberger, nacheiner kurzen mehr pro lorm-i angehobenen Untersu-