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Nach vorhergegangenem Austausche gegenseitiger An-sichten wurde man dahin einig, auf nächsten Freitagdie freisinnigen Mitglieder des großen Rathes zu einerZusammenkunft einzuladen und .jedem derselben zu über-lassen, einen oder mehrere seiner vertrauten Freundemitzubringen. Sogleich boten sich Freiwillige an, al-sobald in die Bezirke zu gehen und die Einladungenzu besorgen. Nach diesem gingen der Anwesen-den auseinander. Das — und nichts Anderes —wurde hier verabredet. Das Wort Zeughaus kam überNiemandes Lippe, is) keine Sylbe wurde darüberverloren und weder vor- noch nachher war hiezu auchkeine Gelegenheit, weshalb auch dieses bloß eines dertausend Gerüchte gewesen sein muß, die zu dieserZeit gefliffen im Lande herum verbreitet wurden, dasaber, wie es scheint, eben so geflissen benutztwurde, um daraus hin einen allgemeinen Aufstand zuwege zu bringen. So hieß es schon seit ein paarTagen, und die Gerüchte fanden um so gläubigereAufnahme, da sie geeignet waren, die liberale Parteiund die Regierung in ein recht gehässiges Licht zustellen und den ohnehin schon über die Maßen aufge-regten Unwillen gegen sie bis auf den äußersten Punkt
wesen sein. Eben so wurde auch laut bemerkt, ein gewissesNegierungSmicglstd habe gestern bis Mitternacht mit Hürlimannim Caslno zugebracht. Darauf ward aber nichts entgegneni') DaS wäre mithin der Handstreich, den die Radikalennach dem in Nr, 20 beigefügten Handschreiben von Rahn-Escher beabsichtigten und der, wie es scheine, von demLanhsturmee von Pfäffikou glücklich abgeschlagen worden war.Verwände: