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Beitrag zur Geschichte der Revolution vom 6ten September 1839 / Von H. Weiss
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dessen, was die Behörde als Nüsse zu knacken bekom-men sollte, in's Casino ein. Die Zahl der Anwesen-den war aber sehr gering.

Wie bemerkt, Jedermann mußte sich überzeugen,daß sich mit dem 9ten das Schicksal des Kantons sooder so lösen und seine künftige Geschichte von diesemTage abhängen werde. Schwer, wie die Luft vor demAusbruche eines Gewitters, drückte dieses Gefühl undeine bange Ahnung dessen, was vielleicht geschehenkönnte, auf die Liberalen ein. Ohne die mindesteVerabredung, bloß getrieben von. der Sorge für dieAufrechthaltung des Bestehenden und der Gefahr seinesUnterganges, fanden sich am 4. Abends, einem Mit-woch, da der eigentliche Gesellschaftstag der Donner-stag war, mehr als hundert der in und um die Stadtwohnenden Freisinnigen auf der Platte zusammen,Leute, weit aus zum größten Theile uns klebrigenunbekannt, von Unter- und Oberstraß, Neumünster ,auch Studenten. (Wahrscheinlich befand sich auch einSpion unter uns, der, wie wir nachher sehen werden,rapportirte.) Natürlich frug man sich auch hier:was ist zu thun? Ferner kann man sich darauf ver-lassen, daß die Regierung handeln werde? Allgemeinwurde die letzte Frage mit Nein beantwortet. 24)

>4) Bei dieser Gelegenheit erzählte man, ein gewisses Mit-glied des Regierungsraths habe sich geäußert, es sei sicher, auchin einer neuen Regierung wieder seinen Platz zu finden. Manschien zu glauben, diese Aeußerung komme von Hegetschweiler.Sein anwesender Sohn, dieses vermuthlich wahrnehmend, erhobsich und sagte laut: wenn so etwas von einem Mitgliede ge-äußert worden ist, so muß wenigstens ein sehr hinkendes ge-