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Beitrag zur Geschichte der Revolution vom 6ten September 1839 / Von H. Weiss
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52
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sage, wie es bei uns steht? Zu diesem Eingriff in dieRechte und Angelegenheiten eines Andern sind die Ge-sandten nicht legitimirt.'' Nun wurde eine Zeitlang indiesem Tone fortgefahren und das Ansuchen der Ge-sandten in progressivem Maße als überflüssig, voreilig,anmaßend bezeichnet, bis von anderer Seite, nament-lich von Bürgermeister Heß eine lebhafte Vertheidigungerfolgte, die sich bemühte, den Schritt als zeit- undsachgemäß und als in der Pflicht der Gesandtschaftenliegend, darzustellen, was auch den guten Erfolg hatte,daß daszenige Mitglied, welches sich zuerst dagegen aus-gesprochen hatte, nun wenigstens erklärte, denselbenunrecht gethan zu haben. Mit einem Vorschlage zurBeantwortung jener Einfrage wollte indessen Niemandherausrücken. Man sah voraus, daß wir bei dieserGelegenheit auf den Scheideweg, unsere eigene Krank-heit zur Krisis gelangen, daß es hier mit Einem Wortesich um Intervention und Nichtintervention werde hau-deln müssen. Unter diesen Umständen fand der Vor-schlag, die Antwort morgen zu berathen, allseitigwillige Aufnahme und man ging auseinander.") Die

w) So weit und nicht weiter ist die Frage um Inter-vention vor dem Reg. Rathe erörtert worden. Hingegen binich der Wahrheit und den betreffenden Mitgliedern der ehemali-gen Regierung schuldig, zu bemerken, baß unser 7 darüber ein-verstanden waren, im Nothfalle uns um eidgenössische oder Con-cordatShilfe umzusehen. Allein bis zu dem Augenblicke, zu demunsre Erzählung gelangt ist, hatten sich bereits drei derselbenförmlich von dieser Ansicht zurückgezogen und es wäre demnachhöchst zweifelhaft gewesen, ob eine Minorität von auch nur 4Mitgliedern sich am Ende für eine solche Maßregel würde er-geben haben. Man wird mir sagen: wer sie für pflichtgemäß