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Beitrag zur Geschichte der Revolution vom 6ten September 1839 / Von H. Weiss
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Ordre mit. Wir boten uns unter gegenseitiger Ver-sicherung redlicher Absichten die Hände und Herr Gysiverließ mich.

Um diese Zeit kam Herr Regierungsrath Heget-schweiler, Vicepräsident des Polizeirathes, auf dieHauptwache. Zch theilte ihm mit, was ich wußte, erbehauptete fortwährend, es sei Alles bloß Gerücht.Unterdessen mehrten sich Anzeigen und Berichte vondem völligen Ausbruche des Landsturmes. Ungefährum Mitternacht meldete sich ein junger Bauersmannauf der Hauptwache. Er kam ohne Rock und schweiß-triefend von Schwamendingen gelaufen und verlangtevorgelassen zu werden. Herr Hegetschweiler in meiner,und der Gegenwart zweier oder dreier anderer Män-ner, vernahm den jungen Mann und richtete nacheinander folgende Fragen an ihn: Wer seid ihr? wieheißt ihr? was wollt ihr hier? was ist der Zweck eurerAngaben? wer hat euch geschickt? was wollt ihr? Derjunge Mann, eine andere Aufnahme gewärtigend, standetwas verblüfft. Auf Zureden seines Bruders undmeine Ermahnung, getreu zu sagen, was er wisse,erzählte er, nachdem er seinen Namen angegeben, essei ein Dragoner H. von V., der von einer Uebungnach Hause kehren wollte, auf der Straße von-bendorf im schnellsten Carriere zurückgeritten gekom-men mit der Nachricht, auf der Brücke zu Dübendorf sei er in einen Haufen bewaffneter und mit Stöckenund allerlei Werkzeugen versehener Landleute hinein-gerathen, deren Absicht er alsobald erkannt habe undwovon er Nachricht nach Zürich hätte bringen wollen.Das Pferd sei ermüdet gewesen, so daß es nicht weiter