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Beitrag zur Geschichte der Revolution vom 6ten September 1839 / Von H. Weiss
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92
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beglückt. Seine Eifersucht gegen die empor ftre»bende Schule muß sein Motiv gewesen sein; dennökonomisch hat sich derselbe unter dem neuen Regi-ments nicht schlechter gestanden als unter dem alten.DaS sind die Quellen jenes MißmutheS.

Mag man eS dem abgetretenen großen Rathe zumLob oder zum Tadel anrechnen, gestehen muß er nunsich selbst: in seiner schöpferischen Wirksamkeit ver.fuhr er mit dem Volke mitunter hart, strenge, rück-sichtslos zu konsequent nach seinen Grundsätzen, zuinkonsequent nach seinem Ursprünge. DaS Experiment,ein Volk, daS auS dem Zustande der Apathie so eben

Für diese Behauptung wird es kaum. der Beweise be-dürfen. Wenn man Alles das beisammen hatte, was durchGeistliche über die alte Regierung gedruckt, geschimpft, von denKanzeln herab über sie hingegossen worden ist, es würde eintrauriges Gemälde darbieten und man erräth leicht, wem einesolche Sammlung erwünschter sein müßte, der Geistlichkeitoder der abgetretenen Regierung. Schon am 12. März d. I.sagte Pfarrer in in seinem gedruckten:Ein Wortan die Bewohner der Kirchgemeinde * * * unter vielem Schönen :sie, die Geistlichkeit wünscht, daß die Kirche, die besondersseit einem Jahrzehend unter dem eisernen Scepter derStaatsgewalt darinn lag, wieder frei werde." Pfr.** in * * brach am Kummunionssonntag den 8. Sept., nach-dem er den ganzen Auflauf vom .5. und 6. wie eine Bürklizei-luug auf der Kanzel erzählt und den Pfr. Hirzel einen zweiten.Zwingst geheißen hatte, in den Ausruf auS:Don einer un-christlichen, tyrannischen Regierung sind wir erlöst, unter welcherunsere Glocken und unsere Tempel bald zu etwas Anderin, undnicht zur Verehrung Gottes gebraucht worden wären!" Fügenwir noch bei, daß der Landsturm von einem Pfarrer aufgebotenund augeführt wurde, daß hauptsächlich die Pfarrer es waren,welche zum Sturmläuten in den Dörfern aufforderten, doch,ich will keine spanische Geschichte schreiben!