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Beitrag zur Geschichte der Revolution vom 6ten September 1839 / Von H. Weiss
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weiß denn dos Volk von den Ansichten und Behauptun-gen der bisherigen ältern und neuern Bibelforscher,von Philo und Origenes an bis auf Lessing , Schulz,Seiffert, Schneckenburg, George, Eichhorn, Rosen-kranz, Eriesbach, Schultheß, Usteri, Horst, Gabler,Krug, Bauer, Wegfcheider, Schelling, Neander,Bretfchneider, Hegel, Schleiermacher , Paulus undA. herunter, welche alle in der Bibel forschten, undin dieser oder jener Richtung zu übereinstimmendenoder zu abweichenden Resultaten gelangten! Kommtdoch gerade jetzt von den gewiß nicht immer im Ein-klang mit den herrschenden Volksbegriffen stehendenAnsichten der ausgezeichnetern unter uns lebendenTheologen wenig oder nichts unter das Volk.

Wenn es daher uns als Vergehen angerechnetwerden wollte, zur Berufung von Strauß mitgewirktzu haben, so könnte ich mir wenigstens dieses Urtheilnur in dem Falle gefallen lassen, wenn vorauszusetzenwar, das Volk habe darüber zu entscheiden. Daranaber konnte zu jener Zeit Niemand denken, der nichtunser geistliche oder politische Gegner war. Hätteman aus der Wahl von Strauß das Aufheben nichtgemacht, sie stillschweigend hingenommen und die be-fürchtete Gefährlichkeit seiner Vortrüge durch die ge-eigneten Mittel, deren so viele zu Gebote standen, zuparallpsiren gesucht, wäre, so möchte ich fragen,des Unglückes so viel entstanden wie jetzt, da man dieFrage zu einer religiösen und politischen Lebensfragefür das ganze Volk gemacht hat? Zndem ich hieraufentschieden mit Nein antworte fällt die größereSchuld, was ich von Anfang immer gegen Feind und