unter Wilhelm und Anna.
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- Erfahrung und unser Katechismus lehren uns Alles!! vermuthlich muß es auch so etwas seyn, was die^ Woget ihre Nester bauen und, wenn sie stügg sind,^ fliegen lehrt. Ihr Theokles lacht hierüber und frägtl mit aller Bescheidenheit einen Lockianer, ob der Be-griff von einer Frauensperson nicht ebenfalls durchden Katechismus gelehrt und dem Mann vorgesagtworden ? — Dies ist eine armselige Philosophie u. f."
Hätte Shaftesburi unsres Leibnitz Schriftüber Locke lesen können, so würde er, was Erihm vorrückt, zwar auch bemerkt, aber glimpflicherzurechtgerückt gefunden haben. Doch wenn jede Be-geisterung für Wahrheit und Tugend zu verzeihenist; für die ersten Grundsätze des Rechts undder Wahrheit wäre nicht auch ein vielleicht übertrieb-ner Eifer verzeihbar *) ?
*) Daß Shaftesburi übrigens Locke's Buchvom menschlichen Verstände nach Verdienst zuschätzen wußre, zeigt eine andre Grelle dieserBriefe. „Niemand, sagt er, hat mehr beyge-tragen, die Philosophie aus der Barbarey zureißen, sie der Welt und Personen, die sich ihrersonst schämen würden, nützlich zu machen, alsLocke. Niemand hat eine bessere Methode zudenken gezeiget. Vor allen Dingen wundre ichmich, wenn ich höre, daß ihn einige EnglischeGeistliche deswegen getadelt, weil er derVernunft zu viel eingeräumet und siesogar bey der Religion für nothwendig ausgege-ben."— Allerdings war dieses der Fall. Die hoheKirche stieß sich daran, daß das Christenthumvernunftmäßig (reasanabla) seyn sollte.